Don Alphonso hat recht, wie so oft, wenn er den Verlegern auf die Sprünge hilft: "Die korrigierte Resolution im Wortlaut". Allein, das Problem gründet ein wenig früher, bei den Journalisten: "Die Freiheit der Presse beginnt im Kopfe des Journalisten". Mehr muß man dazu nicht sagen.
Zwei Seiten einer Medaille also, die nicht zusammenkommen können wie die Königskinder, fehlen ihnen doch Intellekt, Intuition und Imagination, den Fluß zu queren, den sie als ihren Rubikon wahrnehmen, der aber nur der Lauf der Zeit ist.
Verleger, die auch ansonsten niemanden schützen, fordern wiedermal Schutz für sich selbst. Sie propagieren und fordern die Freie Marktwirtschaft für alle, für sich selbst jedoch Hartz Hoch4.
Journalisten sehen den Wandel nur bei den anderen, müßten jedoch selbst am stärksten in sich kehren, Reue zeigen, Besserung geloben und diese auch endlich realisieren.
Stattdessen machen sich beide Gruppierungen weiterhin zum Affen: Qualitätsjournalismus > "SCHÖNER KANN MAN NICHT SELBST IN WORTE FASSEN, WARUM 80% DER PRESSE REDUNDANT SIND!"
mediaclinique
