Nice to know: NYTimes "Google Makes a Case That It Isn’t So Big ".
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Nice to know: NYTimes "Google Makes a Case That It Isn’t So Big ".
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Nice to know: DWDL "TV-Zuschauer nutzen neue Sendervielfalt nicht".
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Im Daimler-Blog gab es einen Aufruf, seine Meinung zum Auto der Zukunft kundzutun - genauer fragt Ann-Kathrin Knebel: "Wie stehen Sie dem Thema „Besitz vs. Nutzung“ von Automobilen gegenüber? Was erwarten Sie in diesem Zusammenhang von uns als Premium Automobilhersteller?".
Ich habe meine Antwort mehrdimensional und ein wenig kryptisch gegeben. Ich hoffe, sie ist trotzdem klar:
"Erstmal kommt dieser Workshop natürlich Jahre zu spät, aber gehen wir davon aus, daß er jedes Jahr stattfindet (womit bewiesen wäre, daß er nichts bringt, sonst wäre Daimler längst Mobilitätsdienstleister!).
Zweitens stecken hier in den Kommentaren sehr gute Ideen - wäre gut, das Management würde sie endlich ernstnehmen! (Und ich weiß, wie das Management der Auto-Industrie in vorauseilendem Gehorsam die besten Ideen dem Top-Management vorenthält!)
Drittens: Zur Zukunft!
Vor dem Auto steht die Frage seines Sinns. Städte sind Parkplätze, das Land ist Autobahn.
Autos sind zu teuer für die Rentner, Jugendlichen und Arbeitslosen der Zukunft.
Autos sind zu schmutzig für die Zukunft der Welt.
Autos sind zu klobig, inflexibel, ja unbeweglich für die Alten und Gebrechlichen der Welt.
Das Auto folgt zu sehr dem Öl. Das Auto kreist zu sehr in den engen Köpfen der Ingenieure.
Das Auto muß zum Handy werden, zum Kommunikationsmittel der realen Welt, zur Verbindung, zum Enabler, muß Generationen zusammenbringen und zum Leben erwecken.
Das Auto braucht Charakter in der Gesichtslosigkeit der Masse, es braucht Persönlichkeit und Vorbildfunktion, es muß neue Wege beschreiten und nicht seine alten Pfade weiter austreten.
Aston Martins Cygnet ist solch ein Weg im Ansatze. Der Smart ein weiterer (die Lüge Micro Hybrid jedoch ist kontraproduktiv). Wenn Deutschland auch in der Klimapolitik versagt, USA/Kalifornien, etc. werden die Richtung vorgeben!
Mobilität und Kommunikation werden eins werden, ob das Auto will oder nicht.
Sinnvoll und vorausschauend wäre daher, schon heute diesen Weg einzuschlagen, auch wenn das Management sich darunter noch nichts vorstellen kann."
> Hier geht es weiter (in den Kommentaren des Daimler-Blogs). Lohnt sich!
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Inspiriert uns die Politik? Nein! Ist der Politiker unsere Lieblingsmarke? Nein! Trotzdem gewinnt er die Wahl, denn er nutzt die Kraft seines anti-demokratischen Monopols.
Die Inspiration
Daß der Politiker uns nicht inspirieren kann, da er selbst nicht inspiriert ist (allein vom Kampfe um die Macht, nicht um etwas zu bewegen), ist spätestens seit mediacliniques "Der (Medien-)Politiker als Reaktionär" klar.
Sehr kurz zusammengefaßt kann er nicht der inspiration/leader sein, den wir uns wünschen, weil er selbst noch nicht erwacht ist, er nicht an seinen Aufgaben - oder über diese hinaus - wächst, er weder Kontext noch Weisheit noch Klarheit liefert.
Die führende Marke
Der heutige Politiker ist auch keine lead/marke, sondern einfach eine schlecht geführte Marke, wie "Europawahl und Markenpolitik: Reklame statt Relevanz" zeigt. Wie schlecht, demonstriert ua. die Qualität der Marken-Beratung: "Lummerland ist abgebrannt" bzw. die Qualität der Marken-Führung: "Der Politiker der Mediendemokratie ist Marke".
Der Politiker selbst, seine Markenführung, sein Team, seine Branche, seine Geschäftsführer und Generalsekretäre, sie alle haben versagt. Versagt im Sinne einen Dialog mit den Konsumenten aufzubauen, versagt im Sinne Vertrauen zu gewinnen, die Menschen durch Handlungen zu überzeugen, nicht durch monologe Worthülsen.
Das Versagen der Markenpolitik
In den nächsten 3 Monaten bis zur Wahl wird es auch nicht mehr gelingen, eine Marke, fws gar, aufzubauen, sie mit Leben zu füllen, ihr relevante Eigenschaften, Charakterzüge, Ecken und Kanten zuzuordnen, die am Wahltage erinnert werden, um das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen.
Ausweg Handelsmarke
Die Politik, und da sei keine Partei und kein Politiker ausgenommen, ist verkommen zu farbloser Handelsware, Weißer Ware, die ungebranded in den Regalen steht und nur wegen des Preises gekauft wird: "Wahlprogramm: Merkel und Seehofer garantieren Steuersenkungen".
Produziert von den Massenproduzenten der Wirtschaft im Hintergrund, unter Reduktion von Vielfalt, Qualität, Authentizität.
Wettbewerb gibt es in Wirklichkeit nicht mehr, nur unterschiedliche Label. Inhaltslose Hüllen, die einem eine Wahl vorgaukeln.
Wählers Paradies: Der 1-Euro-Shop
Die SPD gar will nichtmal mehr kämpfen für die Grundlage ihres Geschäftes, die Demokratie: "Koalition könnte Bundestagswahl torpedieren". Warum? Weil die Demokratie längst nicht mehr ihr Geschäft ist! Entsprechend CDU/CSU und FDP hat man sich aus der Demokratie in eine Parallelwelt verabschiedet, in der alles billiger zu haben ist, in der man unter sich ist, in der man Gutes tut mit dem Geld anderer Leute.
Politik ist endgültig zum Ramschartikel verkommen, und die Politiker haben sie dazu gemacht. Geschützt und unterstützt von den sogenannten Bürgern unseres Landes, denen Inspiration zu hoch, Charisma anrüchig, Ecken und Kanten sowie Persönlichkeit suspekt, Vision und Strategie zu abgehoben ist.
Da nutzt es auch nichts, wenn der, der im Glashaus sitzt, noch mit Steinen wirft: "Müntefering wirft Nichtwählern Verantwortungslosigkeit vor".
Man will nicht entscheiden müssen zwischen mehreren Alternativen, man will nur billigst einkaufen, egal was, egal wen - Hauptsache billig. Nur dann hat man ein gutes Geschäft gemacht.
Deutschland hat 3 Monate vor der Wahl längst entschieden: es hat keine Wahl, weil es keine Meinung hat, keine Meinung sich bilden will, keine Entscheidung treffen will.
Deutschland hat sich für eine White-Label-Politik entschieden, für ein Monopol, das sich ungestraft selbst über die Verfassung erheben kann (oder auch: "Panem et Democraciensis"). Und später will es wieder keiner gewußt haben ...
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Ich liebe Marken, die die Zeichen der Zeit erkannt haben! Marken, die beherzt einen neuen Weg gehen, um an alte Erfolge anzuknüpfen! Marken, die keine Angst vor dem Wandel haben! Marken, die sich nicht immer noch vor der Realität verstecken!
Daran dürfen die anderen Produzenten sich gerne ein Beispiel nehmen > Top Gear: "Aston’s iQ test".
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"Twittern könnte Bundestagswahl torpedieren", schreibt Heise. Tatsächlich müßte es heißen: "Koalition könnte Bundestagswahl torpedieren", denn die Wahl wird wohl zur Farce, dank der Verfassungswidrigkeit ihrerselbst.
"Im Streit um eine Änderung des Wahlrechts strebt die SPD nach
Informationen der Nachrichtenagentur dpa keinen Bruch des
Koalitionsvertrags mit der Union an. Die Sozialdemokraten seien
"selbstverständlich vertrags- und koalitionstreu", hieß es am Montag
aus der SPD-Spitze", schreibt der Spiegel.
Schön, daß man 'vertrags- und koalitionstreu' - selbst gegen die Verfassung des Deutschen Volkes - ist! Eindrucksvoller kann man ja nicht demonstrieren, wie egal einem als Politiker dieses Volk ist.
Da ist Twitter wohl das kleinere Übel!
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Mein Großvater ist ertrunken. Damit meinem Vater nicht gleiches widerfuhr, verbot seine Mutter ihm, schwimmen zu lernen. Diese krude Logik entspricht heutiger (Medien-)Politik. Eine Parabel.
Eines Sonntags in den späten 30er Jahren fuhr mein Großvater mit seinem Wagen und zwei Jagdhunden, von der Jagd kommend, über eine Brücke. Irgendetwas - ob es die Hunde waren, wissen wir nicht - lenkte ihn ab. Er stürzte die Brücke hinunter in den Fluß und ertrank zusammen mit seinen Hunden. Soweit die Geschichte.
In der Folge, um Ähnliches von den Söhnen abzuwenden, entschloß sich seine Frau, die Kinder nicht mehr in die Nähe des Wassers zu lassen, was auch bedeutete, daß sie nicht schwimmen lernen durften! Verständlich, war meine Oma doch voller Trauer und in der Folge voller Sorge.
Einer Sorge, die mich heute an die Sorge der Politik und anderer Ahnungsloser in der Gesellschaft der letzten Jahre erinnert, die versucht, die Menschen vor allen Gefahren des Lebens zu bewahren, zu beschützen und fernzuhalten.
Eine Sorge, die dazu führt, daß man sich - kommt man doch mal in die Situation - bestimmt nicht aus eigener Kraft wird retten können
Sie haben übersehen, daß diese 'Gefahren des Lebens' das Leben selbst sind!
Wir müssen diese vermeintlichen Gefahren 'erleben', um uns ein eigenes Bild zu machen. Wir lernen nur aus Erfahrung!
Wir müssen gegen Hindernisse laufen und auf den Allerwertesten fallen, um dadurch einen verlässlicheren Gleichgewichtssinn zu entwickeln.
Wir müssen als Kinder Dreck essen dürfen und sandige Apfelsinen, um uns abzuhärten.
Wir müssen mit Masern gimpft werden, um immun zu werden.
Wir müssen in vielen, vielen Bereichen Erfahrungen (in abgeschwächter Form) sammeln können, um auf das wahre Leben da draussen in der Welt und da drinnen im Internet vorbereitet zu sein.
Wir müssen Körper und Geist trainieren, müssen unsere Grenzen im Positiven kontinuierlich erweitern, damit unser Gehirn und unsere Muskeln gefordert werden und nicht verkümmern! Dafür müssen wir lernen, das Gute vom Bösen zu unterscheiden.
Wir sind soziale Wesen und brauchen die Wärme eines anderen, wir brauchen die Integration in eine Familie - die umso besser funktioniert, besteht sie aus mehreren Generationen.
Wir brauchen Schutz vor Krankheit, vor Verbrechen, vor der Ausbeutung. Dieser Schutz wird am ehesten durch vertrauensvolle und engagierte Ärzte, Polizisten, Anwälte und Gerichte, sowie ehrliche Händler, Marken-Produzenten und Landwirte gewährleistet.
Eltern
Wir brauchen Eltern, die all unsere Fragen beantworten können, die uns erziehen zu selbständigem Denken und Handeln. Eltern, die uns auf das Leben vorbereiten können. Eltern, die mit im Leben stehen und nicht an seinem Rande. Eltern, die engagiert, motiviert und voller Freude auf das Leben zugehen und nicht vor ihm flüchten. Eltern, die uns das Schwimmen im übertragenen Sinne lehren, damit wir selbstbewußt und selbständig mit den Gefahren und Gefährchen des Lebens umzugehen lernen. Brauchen Eltern, die unseren Charakter im positiven Sinne formen, ihn sich selbst entwickeln lassen.
Erziehung
Wir brauchen eine Erziehung, die uns Werte, Ideen und Ideale vermittelt, die zu den hervorragendsten gehören, die die Welt hervorgebracht hat - nicht zu den niedrigsten. Wir brauchen eine Erziehung höchster, zeitloser und zweifelloser Moral. Wir brauchen keine modische Moral, die in Sinuskurven über die Jahre verläuft.
Erziehung muß Roter Faden des Lebens sein, nicht nur Gradmesser einer Legislatur.
Bildung
Wir brauchen eine zeitlose Bildung, die uns lehrt, zu lernen, zu denken, Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Bildung, die uns wieder lehrt zu lehren. Bildung, die uns die unendliche Schönheit der Neugier demonstriert, die uns zeigt, wie Neugier zu Wißbegier, zu Wissen, zu dessen Anwendung, zu Wohlstand des Geistes und der Materie wird.
Eine Bildung, die uns zeigt, wie Wandel und Forschung uns ein Leben lang begleiten, uns voranbringen und jung halten können - als Mensch, Gesellschaft und Staat.
Gesellschaft
Wir brauchen eine offene Gesellschaft, die sich selbstbewußt ihren Feinden und Gefahren stellt. Eine Gesellschaft, die unterscheiden kann, wer Gutes im Schilde - oder ihre Mitglieder nur an der Nase herum - führt.
Eine Gesellschaft, die sich noch an ihre Rechte erinnert, diese auch vermißt und für ihre Rechte kämpft. Eine Gesellschaft, die nicht nur lethargisch berieselt und versorgt werden will, sondern aus eigenem Antriebe etwas aufbauen möchte.
Eine Gesellschaft, die erinnert, wie gut es sich anfühlt, etwas selbst, alleine, aus eigenem Antriebe zu schaffen, für etwas zu kämpfen, einen Sieg davonzutragen. Eine Gesellschaft, die noch körpereigene Glückshormone kennt.
Eine Gesellschaft, die Politik und Wirtschaft als Teil ihrerselbst begreift und fordert, statt sich ihnen auszuliefern und in paradiesische Parallelwelten zu verdrängen, sich selbst jedoch verlassen, hilflos, ausgeliefert und ohnmächtig fühlt.
Politik
Wir brauchen Politiker, die uns eben nicht vor allen Gefahren des Lebens schützen, sondern uns im Gegenteile die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Selbstbewußtheit lassen und fördern, selbst zu erkennen, 1) wann wir in Gefahr sind und 2) was wir tun können um uns und andere zu retten.
Wir brauchen Politiker, die uns als Menschen ernstnehmen, die Respekt haben vor unserem Geist, vor unseren Wünschen, Träumen, Ängsten und Sehnsüchten. Wir brauchen Politiker die obige Eltern, Erziehung, Bildung und Gesellschaft realisieren, garantieren, und nicht überregulieren.
Wir brauchen Politiker, die die geistigen und materiellen Infrastrukturen schaffen, uns zu befreien, zu beflügeln, zu motivieren. Die uns zu neuen Ufern und Horizonten tragen und diese nicht 'zu unserem eigenen Wohle' immer enger werden lassen.
Wir brauchen Politiker, die die Freiheit schützen, indem sie sie stärken, nicht, indem sie sie einmauern!
Wir brauchen Politiker, die auch schwimmen, die sich dem Leben stellen und dem Wettbewerb - und sich nicht an ihren Strohhalm Macht bis zur Besinnungslosigkeit klammern.
Medien
Wir brauchen Medien, die nicht nur eine Charta als Feigenblatt sich geben. Wir brauchen Medien, die mit gleicher Verve für die innere Freiheit kämpfen, wie sie die Freiheit in der Ferne preisen.
(Aber ehe ich mich wiederhole: "Die Freiheit der Presse beginnt im Kopfe des Journalisten".)
Heute haben wir weder Eltern noch Lehrer, die uns erziehen und bilden, weder eine Gesellschaft noch eine Politik noch Medien, die uns zu Schwimmern macht.
Wir sind nicht nur keine Schwimmer, wir haben nichtmal einen Schimmer. Wir sind Nichtschwimmer des Lebens. Wissen nicht, was wirklich zählt, was wichtig und richtig und falsch, wissen nicht, was gut oder schlecht für uns, haben kein Gefühl für die Gefahr, in der wir treiben, weil wir uns treiben lassen. Können Treibsand nicht von neuen Horizonten, den Sumpf nicht von neuen Ufern unterscheiden.
Wir trauen uns nicht zu, einfach ins kalte Wasser zu springen und schwimmen zu lernen. Zu lange haben wir gelebt im Durchschnitte des Gebotenen, kennen keine extremen Gefühle mehr, wurden uns aberzogen, abgewöhnt. Und wir haben es geschehen lassen viel zu lange schon.
Es wird Zeit, daß wir erinnert werden, daß wir uns erinnern ...
> Inspiriert durch: "Verglichen mit dem Netz ist das Leben ein rechtsfreier Raum".
Die Geschichte der Hannelore bei den Ruhrbaronen: "SPD-Spitzenkandidatin Kraft gegen Ruhrbarone". Ein wenig Hintergrund zu Silvana bei der mediaclinique: "3 Engel für die Zukunft der Republik?".
netzpolitik berichtet von einer Konferenz zum Kinderschutz im Internet, ...
Witz 01:
... niemandem aber fällt auf, daß keiner der Teilnehmer wirklich Ahnung vom Internet hat!
Hier das Programm des Tages und hier zur Bestätigung ein kurzer Ausschnitt zu Thema und Teilnehmern eines sogenannten Round Table:
"Kinderschutz im Fokus der Neuen Medien - Erfahrungen und aktuelle Notwendigkeiten"
Jadranka Kosor, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Familienministerin, Kroatien
Nadine Morano, Staatssekretärin für Familie beim Minister für Arbeit,
Sozialpartnerschaft, Familie, Solidarität und Stadtentwicklung,
Frankreich
Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland
Rob Wainwright, Direktor Europol
Matthew Kirk, External Affairs Director, Vodafone Group
Anke Gratz, Jugendvertretung
Nein, auch Vodafone hat das Internet immer noch nicht verstanden!
Witz 02:
Anke Gratz wird höchstwahrscheinlich allein von der
beteiligten Politik für eine 'Jugendvertretung', also eine typische Jugendliche unserer Zeit gehalten. Realitätsferne Wunschträume!
Witz 03:
Sie reden von 'Neuen Medien', meinen aber das Internet. Meinen sie etwa, daß das keiner merkt?
Witz 04:
Im Fließtext geschrieben hat die Konferenz einen durchschnittlichen Titel, der in seiner Länge höchstens an einen FilmFilm von SAT.1 erinnert.
Auf der Website aber wird klargestellt, was Sache ist:
Screenshot courtesy Child Protection Conference.
Und das ist wirklich gemeint (ich darf, was man sieht, kurz in Fließtext bringen):
> Schutz (vor) neue(n) Medien (in) Europa(!)
Das ist die Botschaft, die für die Teilnehmer im Titel versteckt ist. Das ist ganz schön geheimnisvoll (und von mir natürlich auch nicht so richtg ernst gemeint, aber trotzdem als Freudsche Fehlleistung auffällig!)
Witz 05:
Wiedermal entwickelt die Politik mehr oder weniger einen Slogan gegen sich selbst, denn aus dem heraus, was hier und in diesen Tagen und Wochen passiert, kann ich für diese Politik nur formulieren:
"Eigennutz vor Kinderschutz!"
Das ganze ist im Grunde ein einziger Witz, und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzlich darüber lachen, wie groß die Angst der Politik vor den 'Neuen Medien' ist, wieviel Aufwand sie sich macht und wieviel Mühe sie sich gibt, das Internet in ihren Griff zu bekommen, statt sich auf die Lösung unserer Probleme in der Realität zu konzentrieren.
Das Internet ist nicht die Realität, es ist nur ein Abbild ihrerselbst. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Das Internet ist Teil unserer Realität. Es ist ihr Spiegel. Nicht mehr und nicht weniger.
Alles also, was wir an Problemen in der Realität lösen, jedes Verbechen, daß wir in der Realität verhindern, verhindern wir damit auch im Internet!
Leider gilt das nicht andersherum! Warum versteht die Politik das nicht?
Das weise regierte Internet könnte uns mit 7-Meilen-Stiefeln vorangehen. Warum will die Politik das nicht verstehen?
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CNN berichtet, daß die Nachricht vom Tode Michael Jacksons Dienste wie Google, Twitter, AOL/AIM, TMZ, Perez Hilton, Wikipedia, Los Angeles Times, et al in die Knie gehen ließ: "Jackson dies, almost takes Internet with him".
"The biggest showbiz story of the year saw the troubled star take a good
slice of the Internet with him, as the ripples caused by the news of
his death swept around the globe."
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Wer bis heute auf einen Kindle in Deutschland wartete, kann sich nun bei Telekom und Vodafone bedanken, daß der Kindle nicht kommen wird, wie die Wirtschaftswoche berichtet: "Die Preisvorstellungen der Telefongesellschaften seien überzogen, sagt ein Amazon-Manager. Aus dem Kreis deutscher Amazon-Partner wird das bestätigt".
Warum denken die Konzerne immer nur an ihren kurzfristigen Profit, statt Infrastrukturen zu schaffen, die Innovation anregen, potenzieren, in exponentieller Art generieren?
Warum fehlt im (Top-)Management immer noch der notwendige Weitblick, um Chancen zu erkennen, der Mut sie zu nutzen, die Imagination, sie in USPs und langfristige Wettbewerbsvorteile zu verwandeln?
Ganze Märkte könnten neu aufgebaut, von Telekommunikation-Unternehmen, die in ihren Stammmärkten schwächeln, besetzt und zur Wandlung in eine erfolgreichere Zukunft genutzt werden!
Stattdessen hört man immer nur das risiko-arme, konservierende, erfolg-verhindernde 'Nein' eines phantasie-, mut-, rückgrat- und visions-losen (Top-)Managements.
Wie will man Weltmärkte anführen, ihnen innovativ vorangehen, wenn es Unternehmen und Marken nichteinmal gelingt, den Anschluß an sie zu halten?
UPDATE 13:54 Uhr
Dazu paßt diese Nachricht wie die Faust auf's Auge: Google Voice ist ein neuer Service in den USA, der momentan getestet wird und seinen Nutzern ermöglichen soll, weltweit über eine einzige Nummer erreichbar zu sein, etc.
mm schreibt: "In Deutschland stellen hohe Vermittlungsgebühren eine Hürde für die Einführung von Google Voice dar".
Qed!
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Der Qualitätsjournalismus läßt dieser Tage kein Fettnäpfchen aus. Nach heute morgen (25. Juni) hetzt die Zeit nun gegen die gesamte Internetgemeinde. Wie eindimensional ist eigentlich mancher, der sich Journalist nennt?
Heute morgen die große Aktion, sich via Twitter zu entschuldigen, daß man dem Netz einen anderen Interview-Text kredenzt als der gedruckten Ausgabe: "Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe"*, und nun das: "Tauss - Ein neuer Pirat".
Bedenklich - und beleidigend für die gesamte Internet-Gemeinde - ist vor allem der letzte Abschnitt des Artikels:
"Schließlich finden sich unter seinen Netz-Sympathisanten auch noch
jene, die das Sammeln von Kinderpornografie für eine »Lappalie« halten - oder gleich für eine »sozial kompatible Art«, um »seine Triebe zu
kanalisieren«. Jede Gemeinde sucht sich den Helden, den sie verdient."
Enttäuschend, auf welchem Niveau der sogenannte Qualitätsjournalismus trotz Charta unterwegs ist (siehe dazu auch "Die Freiheit der Presse beginnt im Kopfe des Journalisten").
Von diesem Journalismus, diesen Kampagnen und diesen Journalisten - aber auch den Titeln und Verlagen, die diese Texte ermöglichen - kann man sich nur auf das Schärfste distanzieren.
Das, was dort passiert, hat rein gar nichts mehr mit Journalismus oder gar Qualität zu tun.
Wenn das die Zukunft des Journalismus sein soll, dann weiß ich es nicht ... eine Kultur-Flatrate hat diese Zukunft nicht verdient, hat man es hier doch eher mit der Flatline des Qualitätsjournalismusses zu tun.
Siehe dazu frühere Texte der mediaclinique:
> "Das QualitätsjournalistenPolitikerMarken-Versagen",
> "Panem et Democraciensis",
> "Die deutsche Presse und die vertane Chance".
UPDATE 26. Juni, 09:35 Uhr
* In den Kommentaren schreibt Kai Biermann, Zeit online, daß die Printredaktion den Fehler in der kommenden Woche korrigieren wird!
Auf meine anschließende, rhetorische Frage, ob der obige Fehler (der pauschalen Verurteilung der Internetgemeinde) auch korrigiert wird, gibt es noch keine Antwort.
UPDATE 27. Juni, 12:09
Hier noch einige Stimmen zur Zeit:
> "Tauss und die Kinderschänder: Ein journalistischer Offenbarungseid", "Christian Denso heißt er …", "Hallo Zeit-Leser!", "Christian Denso - ein Name, den man sich merken sollte".
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TechCrunch berichtet über eine Studie von ÜBERCEO (inkl. 2 Slideshows), die folgende Ergebnisse unter den Fortune100 CEOs zu Tage förderte:
"Here’s the ‘miserable level of engagement’ ÜBERCEO has uncovered:
- Only two CEOs have Twitter accounts.
- 13 CEOs have LinkedIn profiles, and of those only three have more than 10 connections.
- 81% of CEOs don’t have a personal Facebook page.
- Three quarters of the CEOs have some kind of Wikipedia entry, but
nearly a third of those have limited or outdated information.
- Not one Fortune 100 CEO has a blog."
Beruhigend. Das relativiert die Zurückhaltung deutscher CEOs ein wenig!
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Die ausführliche (Vor-)Geschichte von Nike+ bei Wired: "The Nike Experiment: How the Shoe Giant Unleashed the Power of Personal Metrics".
Ein grandioses Lehrbeispiel für Nutzen, Interaktion und Service, sowie Social Networking.
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DWDL berichtet, daß RTL neue DokuSoaps testet. Warum aber investieren die Sender gutes Geld, um das Volk zu verdummen?
Eine den DokuSoaps aller Sender entsprechende Programm-Qualität erhalte ich doch weitaus billiger, wenn ich Webcams an den Brennpunkten der Republik aufstelle und rund um die Uhr live ausstrahle: Fußgängerzone, U-Bahn, Tankstelle, Bundestag, Stadion, Gericht, Freibad, etc.
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Der Politiker inspiriert uns nicht im Guten. Dabei wäre dies seine hervorragendste Aufgabe: dem Volke vorbildlich voranzugehen. Die Vision des Politikers aber ist Reaktion.
In diesem Superwahljahr versucht der Politiker das Volk für sich zu gewinnen, mit Sensation, Geld, Versprechungen, medialer Präsenz.
Er bemüht sich, nirgendwo negativ aufzufallen, keine Fehler zu begehen und einfach im Amte bestätigt zu werden, indem er tut, was er für richtig hält.
Ach, würde er doch nur das Volke fragen, dem er dienen soll.
Der inspirierte Politiker
Manchmal deucht es einen als hätte der Einzelne, der von der Freiheit der 68er sich machtlos abgestoßen fühlte, es nun, nach 30-40 Jahren, geschafft, sich die Machtpositionen zu erarbeiten, das Volke in seinem eigenen Sinne 'bekehren' zu können.
Was er auf seiner langen Reise zur Macht nicht berücksichtigte: die Welt hat sich weitergedreht, so schnell, daß sie heute eine vollkommen andere ist.
Wir alle sind vollkommen andere als vor 40 Jahren. Nur unser Politiker nicht.
Er ist inspiriert von einer Welt, die längst nicht mehr existiert, er aber noch als Ideal anbetet. Die Welt von heute aber, die ist nun wirklich nicht die seine.
Die Macht ist in ihrem Zeit- und Bedürfniskontinuum gefangen. Das kann sie nicht zugeben. Also lebt sie aus, was der Psychologe Arno Grün den "Wahnsinn der Normalität" nannte: da der Betroffene innerlich tot ist, da er nie die Liebe erlangen konnte, die er so vermißt, versucht er, alles um sich herum abzutöten, es ebenso lieb-los zu machen, wie er selbst ist. Nur dann kann er selbst glücklich sein.
Der visionäre Politiker
Die Familienministerin zerstört mit ihrem Tun die Familie, der Innenminster das Gefühl der Sicher- und Geborgenheit, der Finanzminister die Basis unseres Lebens als Individuum, der Arbeitsminister den Zusammenhang von fairem (Arbeit-)Nehmen und Geben und damit den Zusammenhalt jeder sozialen Gesellschaft, den ungeschriebenen Kontrakt zwischen Arbeitgeber und -kraft.
Alles wird nur noch an den Normen des Marktes gemessen, mit Preisen und Nutzen bewertet, zu Tode gegeneinander aufgerechnet, geplant und in eherne Bahnen gelenkt.
Der Politiker ist davon überzeugt, das Beste zu tun - wenn schon nicht für den Bürger, dann doch für eine bessere Welt, die im Humboldtschen Sinne allein dadurch zur Hölle wird.
Der inspirierende Politiker
Spontaneität, Versuch und Irrtum, Vielfalt, Kreativität und Innovation bleiben auf der Strecke. Damit auch Zukunft und Wohlstand des Einzelnen, der Wirtschaft, des Landes. Denn wie soll Wirtschaft produktiv, innovativ und erfolgreich sein ohne die entsprechenden Menschen, entsprechend gebildet und entsprechend frei?
Im 'Du darfst'-Sinne soll alles so bleiben, wie es einmal war, und immer selbstähnlicher werden. Ein mandelbrotsches Volk sozusagen. Alle sind gleicher als gleich, alles ist gerechter als gerecht. Der Zufall ist ausgeschaltet, die Selektion perfekt, das Unkraut von Monsanto chemisch gejätet, auf den Äckern, im Internet und in des Volkes Kopfe selbst.
Der charismatische Politiker
Hat er schon keine Vision, so könnte er doch begeistern, könnte mitreissen und fesseln, im Dialog mit dem Volke seine Vision entwickeln, vervollkommnen und realisieren.
Er könnte Charisma haben, so er dieses sich zutrauen würde. Woher aber dieses nehmen, wenn er schon das Leben als solches, die Liebe, die Vielfalt, das Streben nach Neuem nicht kennt, er eher Bewahrer des Alten, statt Gestalter des Neuen ist?
Nur weil alle kein Charisma haben, unterstellt man Hitler Charisma und hat damit die perfekte Entschuldigung keines zu haben. Das jedoch ist zu einfach!
Ein bißchen Charisma, also gerade so, daß es jeder nur intuitiv bemerkt, keiner aber darüber stolpert und es negativ auslegt, wäre gut. Der Langweiler zieht auch keinen Fisch mehr vom Teller des Volkes der Mediendemokratie. Das Volk will mitgerissen werden, will folgen können.
Eine Meinung kann es sich später noch bilden, mit Hilfe der Geschichte, die es schreibt.
Der kompetente Politiker
Kompetenz suchen wir vergeblich im heutigen Politiker, er braucht sie nicht zur Erreichung seiner Ziele. Er ist der Schachspieler, das Pferd, das andere überspringt, um seinen Zick-Zack-Weg zu machen über Köpfe und Kompetenzen hinweg.
Er springt dort ein, wo er gebraucht wird von seiner Partei, der Wölfin, die Wölfe nährt an ihrem Busen, welcher nichts mehr mit Natur, Kultur oder gar Futur gemein hat.
Dem Wolfe Wolf zu sein und die Schafe in Schach zu halten, ist seine Aufgabe - nicht über die Ränder seines Tellers hinaus Kompetenz auszustrahlen und damit Menschen leuchtturmhaft anzulocken, Menschenfischer zu sein.
Kompetenz hat in den letzten 30-40 Jahren keinem Politiker geholfen, Schmidtsche Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.
Was vom Politiker übrigbleibt
Was bleibt, das ist die Reaktion, alles andere könnte Wachstum, Wandel, Abschied und Neubeginn bedeuten. Daran besteht kein Interesse. Wir wollen zurück zu "Morgens halb Zehn in Deutschland" als mit Eric Malpass die Welt noch in Ordnung war.
Was bleibt ist das Sich-Winden im eigenen Berlinerischen Safte, was bleibt ist der Politiker als Kafkas Gregor Samsa, der sich selbst bestätigende Teufelskreis des Macherhaltes um jeden Preis, die sich selbst erfüllende Prophezeiung des ungebildeten, gleichgültigen Volkes, der amorphen Masse, deren Puls mittels eines Bild-gebenden Mediums gemessen werden muss.
Was bleibt ist der Rückschritt - mit etwas Glück der Stillstand, damit die Natur des Menschen nicht noch tiefer versteckt wird unter Talaren und dem Muff aus 1000 Jahren - in einem 7-Meilen-Stiefel zurück in die Prä-Internet-Ära, knapp vor die sexuelle Revolution, Emanzipation und intellektuelle Revolution. Als alles doch so einfach war ...
In diesem Sinne: Get well soon!
> Siehe dazu auch im Rahmen der '09er Politiker-Marke':
"Das QualitätsjournalistenPolitikerMarken-Versagen",
"Panem et Democraciensis".
UPDATE 18:12 Uhr
> Süddeutsche Zeitung: "Vor der letzten Bundestagswahl wurde der Finanzexperte Paul Kirchhof
als weltfremder Intellektueller verhöhnt. Jetzt zeigt sich, wie sehr
der Politik Fachleute fehlen. Ein längst überfälliges Gespräch über das
Versagen des Systems und ahnungslose Abgeordnete".
UPDATE 19:56 Uhr
> Zeit: "Wie die deutschen Volksparteien vor der Bundestagswahl mit der Charisma-Lücke an ihrer Spitze umgehen. Eindrücke von einer christdemokratischen Obama-Bewältigung".
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Ausführliches Gespräch zwischen "Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen über die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten" in der Zeit.
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Deloitte hat eine Studie gemacht, schreibt Horizont, und dafür "15 deutsche Verlagshäuser, 36 internationale börsennotierte Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie 13 Medienkonglomerate analysiert".
Die Ergebnisse sind ... nun, mir fehlen die Worte, diese zu klassifizieren. Das wichtigste Ergebnis jedenfalls lautet:
"Das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage ist gefährdet."
Hut ab!
Noch besser aber der Rat von Deloitte, um dem entgegenzusteuern:
"Deshalb schlägt Deloitte den Medienhäusern etwa vor, sich zu
diversifizieren und digitale Wachstumsmärkte zu erschließen, sich auf
Nischenmärkte zu konzentrieren und außerhalb des gesättigten deutschen
Marktes Fuß zu fassen."
Was sonst!?
Ich hoffe, kein Verlag ist so - gelinde gesagt - blöd, diese Studie zu kaufen. Das Kernergebnis hätte jeder Verlag von mir am Telephon bekommen können, also für weniger als 10 Cent!
(Das hat übrigens nichts mit Arroganz meinerseits zu tun. Diese Erkenntnis hätte jeder Blogger und Journalist (seit Jahren), der sich schonmal bei rivva wiederfindet, nachts aus dem Schlafe geweckt herausgerufen. Und Deloitte macht eine Studie daraus ... schämen die sich denn gar nicht?)
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Datenschutz-Blog, Jens Ferner: "Ein offener Brief gegen den rechtsfreien Raum".
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Weist Sebastian Turner im Rest des FR-Interviews jede Schuld für abgründige Werbeblöcke von sich (und den Agenturen), so gibt er doch am Ende auf die Frage "Ist die Erlösung von der Unterbrecherwerbung in Sicht, die Sie als 'asoziales Element des Fernsehens' kritisieren?" eine zu reflektierende Antwort:
"Jemanden zu unterbrechen ist unhöflich, dabei auch noch zu nerven, unverschämt.
Würde ein Mensch das tun, würde man ihn nicht mehr einladen. Die Sender und erst recht die Werbung sollten alles dafür tun, dass man sie gern wieder einlädt.".
Mit Dank an mark793.
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