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Tuesday, 14 July 2009

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René Artois

Wie zitiert Felix Schwenzel Nico Lumma: "Unser Konzept ist in vielen Meetings, endlosen Gesprächen und aus vielen verworfenen Ideen entstanden ..." – aus verworfenen Ideen entstanden. Das lässt doch tief blicken, odder, hä?

ralf

"aus verworfenen Ideen" - hatte ich gar nicht bemerkt. Ja, das paßt perfekt. Danke für den Hinweis!

Ist eigentlich schon wieder einen eigenen Post wert ;-)

Klaas Kramer

Ich verstehe die Blogger-Kritik an PR i.S. von "Blogger mit Pressemeldungen zuschütten".
Eigentlich bedeutet PR Gestaltung einer Beziehung.
Bei "Social Media PR" ist das Netzwerkförmige, Symmetrische und Dialogische nicht nur mitgemeint, sondern unbedingte Voraussetzung.
Ich behalte auch den Begriff "Media" bei, weil ich
„Medium“ als etwas verstehe, das Kommunikation überhaupt erst ermöglicht, also die Teilnehmer verbindet – nicht trennt.

ralf

Nun, gerade bei PR gehen natürlich Anspruch und Realität weit auseinander.

Ich möchte nur von dem Wort Medium weg, weil dies im Social-Bereich falsche Assoziationen weckt. Wenn man sich davon freimachen kann, ist es ja vollkommen in Ordnung, weiterhin von Medium zu sprechen.
Der grundsätzlichen Definition widerspreche ich nicht.

Lucien

Stimme vielem zu, allerdings möchte ich davor warnen, Social Media (/networking) zu sehr zu idealisieren. Letztlich geht es wie bei den traditionellen Medien um Menschen. Was ich sagen will: Social networking dient ebensowenig stets "der Wahrheitsfindung" wie direkte Gespräche zwischen Menschen stets gut sind und der Wahrheitsfindung dienen. Über social networking lassen sich gezielt Lügen und Gerüchte verbreiten und harmlose Vorfälle zu weltweiten Skandalen aufbauschen. Oder ein Thema extrem einseitig darstellen. Wenn man den richtigen Hebel erwischt und weiß wie und worauf die Blogger-/Twitterscharen reagieren funktioniert das wohl ziemlich gut. Vorsicht also mit der rosa Brille und Wörtern wie "Wahrheit".

ralf

Vollkommen richtig, Lucien, das nochmal zu unterstreichen. Danke. (Das sieht man auch schon daran, daß viele PRler inzwischen auf Social Media umschulen/umfirmieren.)

Anders als bei der guten alten Tageszeitung hat man aber beim SN wenigstens die Möglichkeit, sich mittels Rückkanal zu Wort zu melden und seine eigene Sicht der Dinge kundzutun.)

Galina Bernstein

Ja, ja und ja - zumindest aus meiner Sicht. Mir gefällt Ihr Beitrag ganz hervorragend. Was halten Sie von der folgenden Diskussion?

http://blog.censhare.com/Der-pragmatischprofessionelle-Einstieg-in-Social-Media-und-was-eine-Agentur-dazu-beitragen-kann-965550.html

ralf

Hallo Galina, schön, daß Dir die Sicht der Dinge hier gefällt.
Sehr gut, welche Unterscheidung Du bei dem censhare-Post machst. Du bist auf dem richtigen Wege, wenn Du diese Dinge kritisch siehst.
Ich sehe in ihm auch nur den talkabout-Werbeblock des CEO Lange.
Und Hochachtung, dies auch so offen im Blog Deines Arbeitgebers kundzutun.
Schade, daß Mirko Lange darauf noch nicht geantwortet hat. Kommt vielleicht noch.

Hast Du das schon gelesen?
http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2010/03/talkabout-und-mediaclinique-das-ultimative-krisen-pr-manual.html

Galina Bernstein

Ja, gelesen und kommentiert.

Zum Glück haben wir ausdrücklich die Regelung, dass Mitarbeitermeinung nicht zwingend die Meinung der ganzen Firma sein muss - und andersherum. Ich sehe es eben ganz anders als Mirko Lange, und vertraue auf meinen Chef, dass er das mit der "authentischen Meinungsäußerung" ehrlich gemeint hat. Und Herr Lange sagt ja selbst: es muss unterschiedliche Meinungen geben, sonst gibt es keine Diskussion. Bitte sehr, da helf ich gern. Ich hoffe auf mehr Diskussion zu dem Thema im cenblog.

Es ist nicht so, dass ich damit irgendeinen Mangel an Respekt für meinen Arbeitgeber zum Ausdruck bringen möchte. Ganz im Gegenteil. Es ist viel mehr der Respekt vor seiner Aussage, auch andere Meinungen zuzulassen, auch offen. Ich vertraue darauf.

ralf

Ich auch.

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