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Friday, 23 October 2009

Comments

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Thomas Pfeiffer

Hallo,

mich ärgert die undifferenzierte Aussage Mensch "verlassen sich auf das Internet". Das stimmt nicht.
Menschen verlassen sich auf eine Quelle, und die ist nicht das Internet, sondern der Autor oder die Autorin.
Wenn Thomas Knüwer bloggt oder Heribert Prantl, dann vertraue ich deren Aussagen, egal, ob ich sie in der gedruckten SZ lese oder in ihrem verified Twitteraccount.

Insofern ist doch nicht die Frage, ob Blog oder Qualitätsjournalismus! Die Frage ist, hat sich der Autor eine Reputation und Glaubwürdigkeit in einem bestimmten Fachgebiete aufgebaut oder nicht.

Herrje!

Thomas

herbert hansen

Ein Blog ist doch im Grunde ein Transportmittel von Information.
Die Bandbreite an Kenntnis oder
Unkenntnis steht hier doch nicht
im Vordergrund. Vielmehr ist es
die Motivation des Autors die
einen Blog in seiner Gesamtheit
ausmacht. Der Blog kann daher e
ine Quelle von sehr viel sein,
Journalismus, Blödsinn oder
Unterhaltung.

ralf

@thomas
Herrje! Bloody well right! Ja! Aber ich sage auch zu Leuten daß ich der Zeitung mehr vertraue als dem Fernsehen und meine ganz bestimmte Sendungen bzw. Autoren, die auch wieder die Ausnahme von der Regel sind und diese damit bestätigen, etc.

@herbert
Yep. Und was ein gutes Blog ist, entscheidet der Betrachter für sich, wieauchimmer er das tut.

Anna

Hallo zusammen,

ich glaube auch nicht, dass es jemals ein 'entweder ... oder' geben wird. Beide Seiten, Journalisten und Blogger koennen zuverlaessige Informanten sein, muessen es aber nicht. Außerdem zeigt ja allein die Tatsache, dass zahlreiche Journalisten auch privat oder beruflich bloggen, dass die Grenzen fließend sind ;)

Herzlich,
annasophie

Mark vom Sommer in Hamburg Magazin

Es ist ja nicht immer gut, gleich und sofort über etwas zu berichten. Das ist EIN großer Irrtum im Zeitalter von Twitter.

Wenn SPIEGEL Online später als der Werbeblogger über eine unwichtige Farce berichtet, wird da seine Grüne haben.

Jedenfalls sind es diese zwei Gründe NICHT, die mich zum Lesen von Blogs motivieren. Denn ich will weder schnell, noch die Profis, noch hochspezialisiertes Wissen. Ich will Glaubwürdigkeit, Persönlichkeit und MEINUNG! Und noch viel mehr ...

Uwe Sander

Der Beitrag liefert ein Beispiel dafür wie sich Fehler - auch - in Blogs fortpflanzen, weil einer vom anderen abschreibt ("auch" füge ich hinzu weil´s im traditionellen Journalismus genauso vorkommt).

Dass 56 % der 20- bis 39-Jährigen mit höherer Bildung sich laut ACTA 2009 über das tagesaktuelle Geschehen im Internet informieren, stimmt gerade nicht. Dieser Prozentsatz gibt vielmehr an, wie viele das Internet subjektiv als Nachrichtenquelle für wichtig halten. Tatsächlich haben sich "gestern" nur 39 % dieser Zielgruppe im Netz informiert. Mit anderen Worten: Die ACTA hat ermittelt, dass das Image des Internets seiner Nutzung in dieser Hinsicht vorauseilt.

Die Fehlinformation nebst zugehöriger Grafik stammt im Übrigen auch nicht von Anna Friedrich. Vielmehr hat Anna Friedrich sie offensichtlich bei Robin Meyer-Lucht von Carta.info geklaut. Ohne Carta als Quelle zu nennen und ohne die dortigen Kommentare zur Kenntnis zu nehmen, in denen Einigkeit darüber hergestellt wurde, dass die Grafik etwas präziser beschriftet hätte werden sollen.

ralf

Vielen Dank für die Präzisierung, Uwe.

Aber daß sie "geklaut" hat, ist vielleicht ein wenig voreilig, bei einer Studie, die schon ein paar Tage der Welt zur Verfügung steht.

Fehlinformation sehe ich auch nicht! Annas Satz "Bereits 56 Prozent aller 20- bis 39 jährigen mit höherem Bildungsstand verlassen sich auf das Internet, um auf dem laufenden zu bleiben." bleibt doch richtig, denn das "verlassen" definiert nicht eindeutig, ob damit die "Informationsquelle" oder das "Gestern" gemeint ist.

Und selbst Robin sagt ja: "Die subjektive Wichtigkeit bietet dabei durchaus aus ein sehr legitimes Kriterium für eine Rangfolge der Medien."

Warum soll Anna das denn nicht formulieren können, wie sie es formuliert hat?

Aber frag sie doch mal selbst dazu. Das ist vielleicht das Einfachste.

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