Mercedes Bunz stellt sich und uns die Frage, ob der Holocaust hätte stattfinden können, wenn es damals schon das Internet gegeben hätte.
Solche Fragen stellt man aber nicht - weil einfach nicht sein kann, was einfach nicht sein darf. Die Antworten auf solche Fragen lösen einen Reflex aus, der bis auf die Titelseite der Bild führen kann.
Nein, hier steht wirklich nichts. Es macht also keinen Sinn, hier etwas zu suchen - oder gar hineinzuinterpretieren, was einfach nicht da ist.Wir brauchen die Gedankenpolizei, um endlich Gedankenverbrechen aufklären zu können. Dann könnten wir auch dieses lösen - egal, ob es einfach nur Satire ist, allein zum Nachdenken anregen, expressionistisch verunordnen oder den Einzelnen eine eigne Antwort finden lassen soll.
Und nocheinmal: Nein, hier steht wirklich nichts. Es macht also keinen Sinn, hier etwas zu suchen - oder gar hineinzuinterpretieren, was einfach nicht da ist.
Wir brauchen die Gedankenpolizei, um endlich Gedankenverbrechen aufklären zu können. Dann könnten wir auch dieses lösen - egal, ob es einfach nur Satire ist, allein zum Nachdenken anregen, expressionistisch verunordnen oder den Einzelnen eine eigne Antwort finden lassen soll.
Alles wird gut. Solange wir einfach nicht dran denken. Oh, habe ich oben gar nicht geschrieben - na, man muß halt jede Geschichte(!) bis zu ihrem Ende lesen.
Ich sage nichts, denn die Antworten auf solche Fragen (wie die der Mercedes Bunz) sind ebenso ein Tabu, wie die Frage selbst.
Aus gutem Grunde wird sie auf englisch gestellt. Aus noch besserem Grunde wird sie erst gar nicht beantwortet. Weder auf Englisch noch auf Deutsch.
Und natürlich kann es nur eine Antwort auf diese Frage geben: NEIN.
'Nein' aber nicht wegen des Internets, sondern weil wir in Deutschland uns nicht nach diesen Zeiten zurücksehnen, sondern sie verabscheuen. Die Alten sich schämen, zugesehen bzw. nichts gewußt zu haben und nichts haben tun können. Die jungen Menschen, weil sie offen und frei, meinungsstark und selbstbewußt zu kritischen Bürgern erzogen wurden, die die Demokratie schützen und unterstützen. In jedem einzelnen Bundesland. 16mal stärker als je zuvor.
Nein, nicht das Internet bewahrt uns, sondern nur wir uns selbst.
Samstagabend, 27. März, 2010, in Deutschland:
n-tv: "Hitlers Psyche", 20:10 Uhr, 50 Minuten.
vox: "Hitler privat - Das Leben des Diktators", 20:15 Uhr, 225(!) Minuten.
"Spiegel TV", einer der Amtssender
des Diktators, bittet gleich anschließend alle die, die noch mehr
darüber wissen wollen, was zwischen Eva und Adolf lief, wenn das Licht
auf dem Berghof aus war, zur Aufarbeitungsrunde. "Das Dritte Reich vor
Gericht" ist viel länger als eine normale Sendung von Richterin Barbara
Salesch, da heißt es den Festplattenrecorder programmieren, denn
parallel bietet Phoenix schon wieder GEZ-Geschichte von unten mit "Mein
Kriegsende". Danach heißt es Umschalten auf Kabel 1, um die lange
Führernacht zünftig auf dem "Panzerschiff Graf Spee" ausklingen zu
lassen. Erst ab 4.45 Uhr, aufgrund der Sommerzeit-Umstellung diesmal
eine Stunde früher als 1939, heißt es dann ab ins Bett, denn schon am
Sonntagabend gilt es, wieder fit zu sein für "Griff nach der Weltmacht"
(ZDF), "Pizza in Auschwitz" (Arte) und "Reichskanzler Brüning" (BR
Alpha)."
Via POLITPLATSCHQUATSCH.
"Union: „SPD betreibt das Spiel der Taliban“", FAZ. "Horst warum?", Sprengsatz. "EU will dunkle Ecken des Internets aufräumen", netzpolitik.
"Wie selbstentlarvend kanns denn noch werden? RT @netzpolitik: Bild-Schlagzeile: "Datenschutz
hilft Kinderschändern", jensscholz.


