Wir müssen mehr deutsche Journalisten nach Afghanistan schicken, um dort zu erklären, welche Segnungen Zensur, Leistungsschutzrecht und Staatsfernsehen für die Demokratie - also für Politik und Medien - sind.
Bisher scheint man das dort noch nicht so richtig begriffen zu haben. Noch wehrt man sich. So dumm waren deutsche Journalisten nie. Die haben schon immer intuitiv verstanden, daß Zensur, Leistungsschutzrecht und Staatsfernsehen alternativen-los und nur zum Wohle des Volkes und der Jugend sind.
Bisher scheint man dort noch nicht so richtig begriffen zu haben, daß die IV. Gewalt Hand in Hand mit den ersten drei, die inzwischen aus einer einzigen kommen, arbeitet, um nicht fünftes Rad am Wagen zu sein, und 30 Silberlinge als monatliche Diät nach Hause bringen zu können.
Das müßten auch die afghanischen Journalisten verstehen können - zumindest können sie nicht länger solche verqueren Gedanken haben (oder gar äußern dürfen!), via netzpolitik:
Gemeinsam müssen wir dafür kämpfen, deutsches medienpolitisches Verständnis und Vernunft nach Afghanistan zu tragen, um die Menschen dort in unserem Sinne zu kultivieren und zu zivilisieren. Koste es, was es wolle.


