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Monday, 10 January 2011

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Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach

Was mich wirklich interessieren würde: Bedient der Spiegel WIRKLICH die Meinung damit? Macht es einen Unterschied? Meldet sich einer bei FB ab? Ich bin - ähnlich wie bei der Bild, die auch nicht mehr kampagnenfähig ist, nicht mehr so sicher.

Zum Cover übrigens: Ist es nicht eher eine (sehr schlechte, weil inhaltlich nicht konsistente) Anlehnung an A. Paul Webers "Gerücht"? Was übrigens das Titelbild noch grotesker und schlimmer macht als jede andere Erklärung....

ralf

Um sich wieder abzumelden müßten die Spiegelleser bei FB angemeldet sein. Manchmal bezweifle ich das und fühle eher etwas wie einen 'Generationen-Konflikt'.

Stimmt, das Gerücht, sehr schön. Als ich es gerade in Deinem Kommentar las, hatte ich es auch direkt wieder vor meinem inneren Auge.
Ja, das ist noch grotesker ...

mark793

Irgendwer muß mir mal die Logik des Spiegel erklären, Auflage, Stimmung und Meinung zu machen.

Nun, die Logik ist die, dass sich der Spiegel zumindest nach seinem internen Selbstverständnis nicht groß darum schert, ob die Tendenz einer Titelgeschichte dem Affen der jeweiligen öffentlichen Meinung Zucker oder Contra gibt. Egal, worum es geht, die Haupt-Stoßrichtung wird im Zweifelsfall immer erst mal "dagegen" sein - getreu der (falsch verstandenen) Devise von Hajo Friedrichs, ein Journalist mache sich mit keiner Sache gemein, auch keiner guten.

Von daher ist es völlig unrealistisch und weltfremd, vom Spiegel je einen pro-Internet-Titel (oder von mir aus auch Pro-Windkraft-Titel oder Pro Was-auch-immer) zu erwarten. Wahrlich, ich sage Euch: Es wird dem Spiegel immer darum zu tun sein, das Haar in der Suppe zu finden, selbst wenns um die Einordnung der Wiederkunft Christi ginge.

ralf

Der Spiegel muß nichtmal so direkt pro Internet schreiben oder sein - ich erwarte nur eine qualitativ hochwertige, journalistische Leistung, Tiefe, Vielfalt ...
Keine Wiederholungen, keine Demonstration, daß er der Ewiggestrige ist.
Ich hatte den Spiegel - und vor allem seine Leser - vor wenigen Jahren noch als vollkommen anders und besser eingeschätzt.

Immer dagegen ist auch irgendwie langweilig und vorhersehbar - und wenig hilfreich.

mark793

Tja, mein Bild vom Sturmgeschütz ist schon länger (etwa seit den frühen 90ern) angekratzt. Es ist ein wenig wie mit der Schokolade, die einem umso weniger schmeckt, je mehr man darüber erfährt, wie sie gemacht wird. Ich hatte nach der Ära Aust wieder etwas Hoffnung auf Besserung geschöpft, aber abgesehen von ein paar wenigen investigativen Ausnahmen erzeugt das Tagesgeschäft dort nach wie vor hauptsächlich tendenziöse Magazinschmiere mit unangenehm-besserwisserischem Unterton.

ralf

"Bild am Montag", sagt Eva Herold, nennt man den Spiegel unter Journalisten. Paßt irgendwie.

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