Facebook und seiner PR-Agentur Burson-Marsteller fliegt gerade das letzte Desaster klassischer PR um die Ohren. Weder die PR-Agenturen noch die Kunden haben irgendetwas von Respekt, Ethik, Social Media verstanden - am allerwenigsten höchstwahrscheinlich ihre eigenen Lippenbekenntnisse.
Und natürlich zeigt man sich geknickt ob der eigenen Fehlleistung aus Leidenschaft (wie ich bei der Dt. Bank immer zu sagen pflege): PR FIRM: Facebook Asked Us To Do Something Sleazy And We Never Should Have Done It.
Und ebenso natürlich wird es bald Leute geben, die ihnen zur Seite springen, und uns erklären werden, warum Burson so handeln mußte, die Aktion alternativlos war, sie trotzdem nicht der normalen PR-Diktion und Spin-Doktor-Vorgehensweise entspricht, etc. blabla.
In D. ist dies meist @talkabout. Immer wieder spannend zu lesen, wie jemand allein ob der Aufmerksamkeit sich für die falsche Seite einsetzt und Unsägliches schönredet. Nun, zumindest ist es unterhaltsam und klärt die Fronten.
Wer also wollte darauf verzichten?
Solange wir auf den aktuellen talkabout-Post zum Thema warten, hier und hier und hier ein paar ältere Highlights aus @talkabouts Feder, sowie meine Lieblingsartikel zu diesem Thema:
vodafone: Wenn der Blauäugige auf den Einäugigen trifft und talkabout & mediaclinique: Das ultimative Krisen-PR-Manual für Unternehmen und Q: Wo sind die Social Media Gurus, wenn man sie braucht? A: Nicht bei Nestlé!.
Addendum
15:04 Uhr > Siehe auch den sehr guten Post PR-Branche: Überleben in der Löwengrube von Tapio.
16:02 Uhr > Was tun, wennn es brennt? - Sollen Partner, Kunden, Verbände nun Burson-Marsteller meiden?, CraftandVision.
16. Mai
09:34 Uhr > Die gestern aufgedeckte PR-Aktion von Facebook und der PR-Agentur Burson-Marsteller gegen Google ist kein Einzelfall, auch in Deutschland wird Burson-Marsteller dafür bezahlt, negative Meldungen über Google zu verbreiten – in diesem Fall von Microsoft. Und: Burson-Marsteller Digs Itself A Deeper Hole; Deletes Critical Comments On Its Facebook Page, techdirt.




