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(Den folgenden Text widmete ich vor kurzem der deutschen Industrie und Industriepolitik (Deutschlands Trumpf ist die Industrie? Hm.). Zusammen mit dem neuen 'Symbolbild' passt er ebenso perfekt auf unsere Verlagslandschaft und Medienpolitik.)
Der Gärtner, der sich um den Garten Deutschland kümmert, hat für sich, auf Basis seines Wissens und seiner Bildung, seiner Erfahrung und Intuition, seiner Prädisposition und seines ästhetischen Blickes entschieden, was Unkraut ist und was nicht. Dazu muss er niemanden konsultieren.

Via ultralost.
Der Gärtner entscheidet, dass alle großen Bäume geschützt werden müssen, da sie groß sind. Und Schatten spenden. Wem auch immer.
Er entscheidet, dass alle mittelgrossen Bäume und Sträucher anscheinend nicht nur stärker als die kleinen Pflanzen sind, und eine Chance verdient haben, große Bäume zu werden, sondern dass das auch Gottes Werk sein muss. Also Gesetz. Schlimmer noch: Naturgesetz. Vielleicht sogar Intelligent Design.
Er entscheidet, weiterhin auf Basis seines Wissens und seiner Bildung, seiner Erfahrung und Intuition, seiner Prädisposition und seines ästhetischen Blickes, dass kleine und kleinste Pflänzlein keinen Beitrag leisten, das Bild stören, gar den erfolgreichen Bäumen und Sträuchern das Wasser des Lebens nehmen, und daher rechtzeitig vernichtet werden müssen.
Er entscheidet, dass wir uns auf die Größten und Stärksten konzentrieren müssen, denn auch er kann kein englisch und versteht Darwin immer noch falsch. Unterstellt immer noch das Überleben 'of the fittest' statt 'of the most fitting'. Falls er Darwin überhaupt neben seinem eigenen Gott duldet.
Er entscheidet, dass wir nicht Vielfalt in der Blüte brauchen, sondern Disziplin, Akkuratesse und Ordnung. Das Herausragende wird also einen Kopf kürzer gemacht - idealerweise sehr früh, bzw. indem man es beizeiten in der Baumschule beugt.
Er entscheidet, das Auge sei durch viele Farben beunruhigt und abgelenkt. Er entscheidet sich für die ihm gefälligste: schwarz. Sie strahlt eine gewisse Ruhe, Eleganz, ätherische Schönheit aus. Nicht dieses profane Bunt der Narren.
(Er hadert mit sich, noch keine Lösung gefunden zu haben, das Grün aus seinem Garten herauszuschneiden - was mag Gott sich dabei gedacht haben!?)
Der Gärtner entscheidet, eine Anleitung für kommende Generationen zu schreiben, den Garten Deutschland in seinem Sinne zu erhalten.Er legt fest, dass Erfolg an Größe zu messen ist. Dass Größe und Erfolg im Grunde eins sind.
Dass Größe gefördert werden und Priorität sein muss, dass dem alles unterzuordnen ist.
Dass Vielfalt die Komplexität der Pflege erhöht, das Auge anstrengt, kontraproduktiv ist.
Dass alles Kleine, alles Junge, alles Andere als Unkraut zu betrachten, mit der Wurzel auszureissen ist.Er legt fest, dass Fortpflanzung durch Inzucht die einzige sinnvolle Veredlung des Erbgutes ist. Warum auch sollte er dies Tieren, minderen Lebewesen neben Pflanzen und Menschen, überlassen - zumal er sich vor ihren Sticheleien schon als Kind fürchtete.
Nur durch Inzucht können die wertvollen Gene der Großen weitergegeben werden.
Der Gärtner entscheidet, dass dies die einzig gültige Lehre, heute und in Zukunft ist. Denn der Erfolg gibt ihm recht.Soweit das Auge reicht nur große, starke Bäume. Wundervoll gerade Wege, die zu ihnen führen. Nichts und niemand kann ihnen gefährlich werden. Allein stehen sie auf weiter Flur und repräsentieren die Weitsicht und Weisheit des Gärtners. Preisen sein Werk. Sind die einzigen, die es in seinem Garten zu etwas gebracht haben. Zurecht hat er nur auf sie gesetzt.
Seine Bäume werden ewig leben. Beschützt, genährt, vervollkommnet von ihm, dem Gärtner, bis zur Perfektion. Genährt an seinem Busen. Koste es, was es wolle. Und sei es sein Leben. Dann hatte es wenigstens einen Sinn.
Sein Werk ist vollbracht, nun kann er zufrieden sich auf den Weg zu seinem Gotte machen.
"... copyright is part of a sea change in digital policy making in Canada. In 2007, the government was hours away from introducing a bill that contained virtually no user-oriented provisions. Today, a bill took effect that has its flaws but also creates some of the most expansive copyright user rights in the world." - Michael Geist.
Hier die Punkte, die Michael auflistet:
Bitte lest den ganzen Post: Canadian Copyright Reform In Force: Expanded User Rights Now the Law. Via Jay Martin.
Zeit, dass sich Deutschland da mal eine Scheibe abschneidet, oder?
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Start right at 10:00min!
Get carried away by Thandie's passion!
Start changing your life!
Via TED Talk.
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Antje Schrupp schreibt im PPS ihres Artikels zur Data Days Konferenz:
"... in meiner Überzeugung bestärkt, dass es keinen direkten Zusammenhang mehr gibt zwischen der Überlegung „Womit kann ich Geld verdienen?“ und der Frage: „Was könnte ich erfinden, damit das Leben und die Welt schöner werden?“. Stattdessen wird unglaublich viel menschliche Arbeitskraft auf Pillepalle wie „Wie krieg ich Leute dazu, auf Werbung zu klicken“ verschwendet. These: Arbeit und Einkommen zu trennen (Grundeinkommen) wäre nicht nur aus sozialpolitischer, sondern auch aus „innvationspolitischer“ Perspektive extrem sinnvoll."
Natürlich könnte man sich als organisierter, ordentlicher Werber über den Satz
"Stattdessen wird unglaublich viel menschliche Arbeitskraft auf Pillepalle wie „Wie krieg ich Leute dazu, auf Werbung zu klicken“ verschwendet."
echauffieren. Vor allem, wenn man diesen aus dem Zusammenhang reißt.
Muss man aber nicht. Man könnte ihn auch einen kurzen Moment auf das reflexhaft erhitzte Gemüt wirken lassen, ihn gedanklich wieder in seinen Kontext heben und erkennen.
Erkennen, dass Antje sehr wohl recht hat.
Continue reading "dropdeadpoets: Ich breche eine Lanze für Antje Schrupps 'Pillepalle'" »
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In Eurer Überschrift schreibt Ihr Wetten, dass..? im "Second Screen". Deutet damit subtil an, dass das Fernsehen selbst der 'First Screen' ist. Genau das aber wage ich inzwischen zu bezweifeln.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich diese Zuordnung nicht nur umkehrt, sondern, schlimmer noch für Euch, sich eine vollkommen neue Reihenfolge ergibt.
PC, Laptop, Tablet auf der einen, Smartphone auf der anderen Seite entwickeln sich zum ersten und zweiten Screen.
Ihr, als Fernsehen, landet zusammen mit der elektronischen Grossfläche auf dem Dritten Platz / Screen.
Kurze Zeit später werden Smartphone und Tablet endgültig verschmelzen, und Ihr in einer App aufgehen.
Ihr, liebes Fernsehen, seid dann nicht mehr das Fernsehen, geschweige, dass Ihr einen eigenen 'Screen' für Euch reklamieren könnt. Denn wie kompliziert ist diese Welt, die Ihr da konstruiert:
"Second Screen" steht für "zweiter Bildschirm" und beschreibt die Möglichkeit, während des Fernsehens auf einem weiteren Gerät (zum Beispiel PC, Laptop, Tablet) die Sendung zu verfolgen. Auf dem zweiten Bildschirm werden zusätzliche Inhalte angeboten."
Zwei Bildschirme? Das liest sich wie 'Brückentechnologie', oder? Welcher der beiden Bildschirme wird wohl auf der Strecke bleiben, liebes ZDF? Der, den ich bei Bedarf in die Tasche stecken und überall hin mitnehmen kann oder dieser an die Wand getackerte Quadratmeter immobiler Materie?
Den ersten Schritt in die richtige Richtung seid Ihr doch vor einiger Zeit mit Eurem Slogan gegangen: Mit dem Zweiten sieht man besser!
Der nächste Schritt führt auf den Dritten Screen.
Der Schritt danach ... in die Bedeutungslosigkeit.
Liebes ZDF, gewöhnt Euch lieber an die neue Priorität der 'Screens' - oder ändert Euch.
In diesem Sinne!
Addendum
09. Oktober 2012 > Nachdem "Wetten, dass ...?" am Wochenede bei Social Media und Web grandios patzte, traut sich nun Pro7/Sat.1 was: "The Voice of Germany" lässt dem Second Screen den Vortritt.
Wird ja auch Zeit. Warum kann das ZDF so etwas nicht? Bezahlen wir denen immer noch nicht genug?
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(Die Überschrift ist keine Anklage Thomas Knüwers. Im Gegenteil, Thomas ist hier Beispiel im positivsten Sinne.)
Vetternwirtschaft, Klüngel
Wie oft habe ich mich schon aufgeregt, wenn wiedermal ein Politiker in Wirtschaft oder Verband hinein wechselte und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einer Branche auftauchte, für die er gerade ein äußerst positives Gesetz verabschiedet oder ein sehr profitables Geschäft abgewickelt hatte? Zu oft.
Diese Wechsel sind immer problematisch, denkt man, denn hier treffen sich zwei Interessen auf Kosten eines Dritten, des Bürgers, Steuerzahlers, Übervorteilten, der erst durch den Wechsel über die Moral des Protagonisten nachzudenken beginnt.
Die Wirtschaft bedankt sich beim Politiker. Im Zweifel stand schon lange vor dem ersten 'Gefallen' fest, dass eine Hand gefälligst die andere wäscht (und beide zusammen ihre dann wieder in Unschuld), sonst hätte es den 'ersten' Gefallen gar nicht gegeben.
Szenenwechsel
Nun gibt es genau diesen Wechsel bei Thomas Knüwers kpunktnull.
Thomas bekommt einen Partner, den er zuvor als Kunden betreute.
Der irritierende Gedanke
Warum denke ich nicht eine einzige Sekunde darüber nach, ob dieser Wechsel ein Geschmäckle hat?
Warum kommt mir genau dieser Gedanke hier überhaupt nicht, bei jedem Politiker aber augenblicklich und reflexhaft in den Sinn?
Warum ist nicht jeder Politiker über jeden Zweifel erhaben? Warum ist nicht jeder wirtschaftliche Partner der Politik über jeden Zweifel erhaben?
Warum machen wir uns nur bei einem Protagonisten-Mix aus Wirtschaft und Politik Gedanken, nicht aber bei 2 Wirtschaftlern oder 2 Politikern, die sich partnerschaftlich verbinden?
Es ist für mich immer wieder irritierend, wie weit es Politik und einige Großkonzerne inzwischen auf diesem Vertrauenskontinuum gebracht haben. Im negativen Sinne - denn nichts ist mehr übrig von einem Vertrauensvorschuss, den Politik oder einige Großkonzerne einmal besaßen (Warum ich 'einige Großkonzerne' sage? Weil andere dieses Gebaren kategorisch ausschließen.).
Mir fällt auf Anhieb kein einziger Fall ein, der mit Wohlwollen vom Bürger aufgenommen wurde. Gibt es diese Fälle denn gar nicht?
Oder spielen die in unseren Gedächtnissen keine Rolle, weil sie so gar nicht unseren Erwartungen entsprechen? Wollen wir vom Politiker enttäuscht sein? Ist das unsere Rache für seine Vorteilsnahmen, seinen Klüngel, seinen Verrat an dem Mandat und Vertrauen, das wir ihm schenkten?
Dabei stelle ich mir das immer so ideal vor: man lernt sich kennen, man lernt sich schätzen, man teilt gemeinsame Werte, Überzeugungen, Ziele. Man ist sich einig über den Weg. Man merkt, dass man gemeinsam mehr schafft als alleine. Und dass es gemeinsam mehr Spaß macht. Dass man neue Wege beschreitet, neuen Grund betritt und neue Horizonte entdeckt. Dass man ein Abenteuer gemeinsam angeht und erlebt. Dass man über alles reden und alles wagen kann.
Kein Wunder, dass man da gemeinsam noch mehr bewegen will.
Die politisch-wirtschaftliche Realität
Warum können nicht einfach zwei, die sich zuvor gut verstanden haben, auch später, in neuen Karrieren freundschaftlich und konstruktiv zusammenarbeiten?
Die Realität da draussen scheint eine andere. Es geht um Vorteile, Egoismen, falsche Freundschaften, schnelle Geschäfte.
Die Lösung?
Helfen könnten da Transparenz und Offenheit. Helfen könnte die Abschaffung der Hinterzimmer, der Geheimverträge, der durch Sponsoring kaschierten Parteifinanzierung.
Helfen könnte ein Stopp der undurchsichtigen Mitarbeit der Privatwirtschaft an Gesetzen, Vorlagen, Empfehlungen.
Helfen könnte der Nachweis von Kompetenz, Rückgrat, Gradlinigkeit beim Politiker.
Helfen könnte, dass Politik wieder Berufung und Lebensaufgabe des Politikers wird, nicht nur MIttel zum Zwecke, Lobbyisten-Praktikum und Trittbrett für die Karriere in der Wirtschaft.
Helfen könnte der Respekt der Wirtschaft vor dem politischen Amt. Helfen könnte das unzweifelhaft moralisch-ethische Vor-Leben dieses Amtes durch den Politiker.
Helfen könnte eine Kultur der Vertrauensarbeit aller Politiker. Helfen könnte die Ächtung bestimmter, schädlicher Verhaltensweisen - und ihrer Protagonisten.
Helfen könnte, dass Politiker sich wieder einem Gewissen verpflichtet fühlen, das diesen Namen auch verdient.
Das Protegieren der Ahnungslosen in unseren Parlamenten schadet Politik, Wirtschaft, Investoren und Gesellschaft gleichermaßen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir allein das Positive in solch einer Verbindung sehen können. So wie wir dies bei Thomas Knüwer sehen können. Auch wenn wir ihn eigentlich gar nicht kennen, ihn - wie zB ich - nur einmal auf dem Podium unseres The Third Club gesehen haben.
Lasst uns einfach wieder Vertrauen in Politik und die entsprechenden Teile der Wirtschaft haben. Erweist Euch dieses, unseres Vertrauens doch einfach wieder würdig, liebe Politik (und entsprechende Teile der Wirtschaft).
(Ich weiß, dies trifft Politik und einige Großkonzerne nicht mehr wirklich, da sie längst ausgesorgt und sich von der Gesellschaft in eine rosarote Parallelwelt hinein verabschiedet haben, die sie 'repräsentative' Demokratie nennen ...)
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Göttlich!
Via Marc.
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Einige wundervolle Worte von Ray Bradbury (Fahrenheit 451, etc., Ihr wisst schon):
"I am a librarian. I discovered me in the library.
I went to find me in the library.Before I fell in love with libraries, I was just a six-year-old boy. The library fueled all of my curiosities, from dinosaurs to ancient Egypt.
When I graduated from high school in 1938, I began going to the library three nights a week. I did this every week for almost ten years and finally, in 1947, around the time I got married, I figured I was done.
So I graduated from the library when I was twenty-seven.
I discovered that the library is the real school."
Via chagalov.
(Das komplette Bradbury-Interview könnt Ihr übrigens hier lesen: The Paris Review, N°192, Spring 2010. Lohnt sich.)
Für mich ist das Netz diese Bibliothek Bradburys. Hier könnte ich den ganzen Tag unterwegs sein, die ganze Nacht und das ganze Leben.
(Übrigens ohne einen Schaden davon zu tragen, wie manche Therapeutinnen dieser Tage meinen. Eine Bibliothek, die Befriedigung der Neugier und des Wissensdurstes, der uns Menschen ausmacht, hat noch niemandem geschadet. Auch nicht das Kommunizieren mit Freunden und Freundinnen, via Telephon, SMS, eMail, Social Network.)
Da mir die Worte fehlen, die infinite Weite und Tiefe des Netzes als meiner Bibliothek auch nur annähernd zu beschreiben, übergebe ich an wikipedia, die über Jorge Luis Borges' Bibliothek von Babel schreibt:
Continue reading "Das Netz ist meine Bibliothek, denn "The Library is the Real School"" »
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Thomas hat natürlich vollkommen recht, wenn er schreibt Die europäische Dauerkrise lähmt die Demokratie. Allerdings bringt mich das auf eine Idee.
In Kürze wird die europäische Politikergeneration - nie um Aktionismus, Ausreden und Ablenkung von der eigenen Lethargie verlegen - beginnen, der Krise selbst die Schuld zu geben am Zustand der Welt.
So wie man auch dem Krieg die Schuld gibt am Elend der Welt und nicht jenen, die den Krieg ermöglichten durch ihre Gleichgültigkeit, ihn gar anzettelten durch ihre Gier.
Denn die Frage liegt auf der Hand:
Lähmt die Krise die Demokratie? Oder schuf nicht eher unsere Demokratie die Krise?
Allein die Überschriften der vorletzten 2 Tage sprechen eine klare Sprache.
Eine Sprache, die die Krise zum reinen Symptom werden lässt - egal, ob wir sie Banken-, Finanz- oder Schulden-Krise nennen.
Ohne es übertreiben zu wollen, glaube ich eher an eine Krise der Gesellschaft, eine Krise von Moral und Ethik, eine Krise der Zivilisation und des menschlichen und menschenwürdigen Miteinanders - man betrachte nur die Überschriften der vorletzten 2 Tage der tagesschau:
Griechenland droht der Bankrott
Italien ist kein Land für junge Menschen
Extremwetter lässt Getreidepreise steigen
Kataloniens Wälder stehen in Flammen
Obama will in Aurora Trost spenden
Norwegen richtet den Blick in die Zukunft
Hamburg-Siegerin Kiyara war gedopt
Medienmogul Murdoch verlässt Verwaltungsräte
Olympia '72: Behörden sollen Versagen vertuscht haben
Messgeräte in Fukushima offenbar manipuliert
AIDS: Ehrgeizige Vorgaben und fehlende Unterstützung
Vorstände wollen nicht auf CO2-Schleudern verzichten
Nicht zu vergessen die aktuelle Eilmeldung, dass
die Wahlrechtsreform des Bundestages verfassungswidrig ist.
Was sonst als eine Krise der Gesellschaft, eine Krise von Moral und Ethik, eine Krise der Zivilisation und des menschlichen und menschenwürdigen Miteinanders könnte der kleinste gemeinsame Nenner der obigen Nachrichten sein!?
Eine Politik und Gesellschaft, die sich selbst gegenüber nicht so ehrlich sein kann, genau dies anzuerkennen, und genau dies dann auch anzugehen, wird immer wieder Opfer ihre Kurzfristdenkens werden und sich selbst exkulpieren, indem sie einer abstrakten (in Wahrheit aber selbstgeschaffenen) Krise die Schuld gibt.
In diesem Sinne: Get well soon!
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Via ymfy.
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Musste mich @thethirdclub mal ein wenig über die GEMA echauffieren.
Langsam muss da wirklich eine offizielle Lösung gefunden werden.
"Replace Fear of the Unknown with GEMA!?

Via exp.lore.
Auf meinen Streifzügen durch dieses Internet stolperte ich wie immer über phantastische Seiten, die mich informierten, inspirierten, wandelten. Seiten wie zB die des obigen Bildes, die ohne zu zögern auf weitere Seiten verlinken.
Seiten, auf denen ich Gemmen wie diese fand: Richard Feynman on Beauty, Honors, and Curiosity. Wundervolle Zusammenstellungen der feinsten Denker und ihrer Gedanken in Wort und Bild.
Seiten, auf denen Astrophysiker über die Schönheit und Unendlichkeit des Universums - auch und vor allem in uns selbst - sprechen: Neil deGrasse Tyson on Space, Politics, and the Most Important Thing to Know About the Universe.
Seiten, die uns zeigen, dass Neugier, Vielfalt und innovatives Denken unsere Sehnsüchte als Menschen sind, dass wir kindgleich auch als Erwachsene vor dem Neuen, dem Unbekannten stehen und noch staunen können.
Staunen über unsere Kreativität, über unsere eigene Schöpferkraft, über unsere schier endlose Fähigkeit, die Unendlichkeit des Alls zu bewundern und sie immer wieder Basis unserer Innovationen sein zu lassen, immer wieder das Gegebene weiterentwickeln, wandeln und zu neuen Grenzen wachsen lassen zu können.
Seiten, die einem aber auch drastisch die unendliche politische und unternehmerische Dummheit, gerade in Deutschland, vor Augen führen.
Denn natürlich ist das mit "Curiosity" überschriebene Video, "das Musik von UMG enthält, in Deutschland nicht verfügbar. Die GEMA hat die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt".
Natürlich ist auch das Video mit dieser ankündigenden, Neugier-weckenden Beschreibung von der GEMA gesperrt:
"Nowhere does this gift shine more brilliantly than this chill-giving mashup by Max Schlickenmeyer, remixing images of nature at its most inspiring with the narration of Tyson’s answer to a TIME magazine reader, who asked, “What is the most astounding fact you can share with us about the Universe?"
Deutschland - Land der Ideen? Land der Dichter und Denker? Dass ich nicht lache! Nicht nur Weltmusik, Popmusik, klassische Musik werden uns vorenthalten, sondern auch alle inspirierenden Gedanken, die mit Tönen unterlegt sind, jede Reflexion, die mittels Musik leichter unsere Herzen und Intuition erreicht. Alles, was tiefer als pure Ratio reicht, wird geblockt. Alles, was Reflexion anregen könnte, wird uns vorenthalten.
Wie stellen sich Politik und Wirtschaft vor, unser Land zu retten? Wieder zu einem Land der Dichter und Denker zu machen? Zu einem Land der Ideen? Wohl kaum, indem sich die GEMA ähnlich innovations-, kultur-, vielfalts- und kreativitäts-erstickend verhält wie sonst nur Olympia-Sponsoren, oder?
Oder macht es sich die Politik zu einfach, wenn sie skandiert: Replace Fear of the Unknown with GEMA!?"
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Ihr erinnert Euch an die Waltons? Diese nette Familie in den Bergen? Dann kennt Ihr auch deren Erfolgsgeschichte. Schon länger, wie Ihr wisst, wird dies jedoch nicht mehr nur positiv gesehen.
Hier eine interessante Zusammenstellung spannender Fakten zu Wal-Mart, die einen fragen lassen, wie nah der deutsche Handel, wenn auch nicht ein Unternehmen alleine, an diesem Szenario dran ist, und wie sehr wir selbst auf diese Art unsere eigenen städtischen, ländlichen und gesellschaftlichen Infrastrukturen zerstören:
...
#1 The average U.S. family now spends more than $4000 a year at Wal-Mart.
#2 In 2010, Wal-Mart had revenues of 421 billion dollars. That amount was greater than the GDP of 170 different countries including Norway, Venezuela and the United Arab Emirates.
#3 If Wal-Mart was a nation, it would have the 23rd largest GDP in the world.
#4 Wal-Mart now sells more groceries than anyone else in America does. In the United States today, one out of every four grocery dollars is spent at Wal-Mart.
#5 Amazingly, 100 million customers shop at Wal-Mart every single week.
...
#7 Today, Wal-Mart has more than 2 million employees.
#8 If Wal-Mart was an army, it would be the second largest military on the planet behind China.
#9 Wal-Mart is the largest employer in 25 different U.S. states.
#10 According to the Economic Policy Institute, trade between Wal-Mart and China resulted in the loss of 133,000 manufacturing jobs in the United States between 2001 and 2006.
#11 The CEO of Wal-Mart makes more in a single hour than a full-time Wal-Mart associate makes in an entire year.
#12 Tens of thousands of Wal-Mart employees and their children are enrolled in Medicaid and are dependent on the government for healthcare.
#13 Between 2001 and 2007, the value of products that Wal-Mart imported from China grew from $9 billion to $27 billion.
#14 Amazingly, 96 percent of all Americans now live within 20 miles of a Wal-Mart.
#15 The number of "independent retailers" in the United States declined by 60,000 between 1992 and 2007.
#16 According to the Center for Responsive Politics, Wal-Mart spent 7.8 million dollars on political lobbying during 2011. That number does not even include campaign contributions.
#17 Today, Wal-Mart has five times the sales of the second largest U.S. retailer (Costco).
#18 The combined net worth of six members of the Walton family is roughly equal to the combined net worth of the poorest 30 percent of all Americans.
...
In the old days, you could actually support a family selling electronics or running a general store. But you can't support a family working at Wal-Mart. The vast majority of the jobs that Wal-Mart creates are very low paying. Large numbers of Wal-Mart employees are actually on welfare, and this is part of the reason why we have seen such an explosion in the number of the working poor in America.
At this point, more than 40 percent of all jobs in America are low wage jobs and the middle class is rapidly disappearing.
...
Our system is supposed to be about open, honest competition. But that is not what Wal-Mart is about. Wal-Mart is about crushing small businesses and manufacturers here in America and getting us all to buy their super cheap Chinese-made goods.
...
Es bleibt, wie so oft, die Frage, ob Wal-Mart, Schlecker, Aldi, MediaMarkt den Konsumenten zu seinem Handeln zwingt - oder ob der Konsument umgekehrt Wal-Mart, Schlecker, Aldi, MediaMarkt zu ihrem Handeln zwingt!?
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Es macht schon lange keinen Sinn mehr, an Symptomen herumzudoktorn.
Es macht schon lange keinen Sinn mehr, Einzelschicksale zu lösen, denn das sind dann meist die eigenen.
Es macht schon lange keinen Sinn mehr, sich die dünnsten Bretter zu nehmen, daran rumzubohren und das krumme Loch, nach Jahren (vermeintlich) harter Arbeit als Erfolg zu verkaufen.
Es macht schon lange keinen Sinn mehr, die Komplexität der Welt künstlich zu überhöhen, nur damit die Politik ruhig schlafen kann.
Wir brauchen klare Ziele, eine simple Vision, einen (Bottom-Up-)Plan zur Rettung der Welt. Ich habe schonmal angefangen, die auf der Hand liegenden Prioritäten zu formulieren (wie man das dann umsetzt? Nun, den Heiligsten Kühen geht es zuerst an den Kragen):
Die Nahrungsmittel, die wir im Überfluss haben, werden nicht mehr organisiert vernichtet oder individuell in den Müll geworfen, sondern an die Bedürftigen der Welt verteilt.
Alle leerstehenden Wohnungen gehen an Obdachlose.
Die Rindfleisch-'Produktion' wird um zwei Drittel reduziert. Mit dem dadurch gesparten Soja ernähren wir die Dritte Welt. (Es ist mir übrigens egal, ob der Terminus 'Dritte Welt' politisch-korrekt ist. Jährlich 8,8 Millionen(!) Menschen verhungern zu lassen ist keinesfalls korrekt.)
Zuerst bekommen die Menschen in Indien, China, Afrika, etc. genug Wasser, um nicht zu verdursten, danach kann Coca-Cola daraus Cola machen.
Zuerst bekommen die Menschen in Indien, China, Afrika, etc. genug Wasser und Nahrung, um nicht zu verdursten und zu verhungern, danach kann McDonald's 2.393 Liter Wasser pro Hamburger verplempern.
Wasser, Energie, Saatgut, Stromnetze und Bodenschätze werden an die Völker zurückgegeben, ja auch in dieser (vermeintlich) entwickelten Welt. Ebenso wird der freie und neutrale Internetzugang sichergestellt. All dies sind unveräusserliche Menschenrechte, wie die Freiheit an Körper, Gedanke, Meinung. Wie das Streben nach Zufriedenheit und die informationelle Selbstbestimmung.
Sämtliche Investitionen in möglichst effiziente Menschenvernichtung via sogenannter 'Lebensmittel' und Waffen werden in möglichst effektive Menschenentwicklung umgelenkt, priorisiert nach Maslow.
Begonnen wird bei den Ärmsten der Armen. Begonnen wird bei den Kindern. Begonnen wird bei den Frauen.
Denn jede/r, der sich nicht mehr darum kümmern muss, den nächsten Tag oder die nächste Woche zu überleben, kann seinen grenzenlosen Ideenreichtum der Weltgemeinschaft zur Verfügung stellen.
Jedes Kind, das Kind sein und bleiben darf, ohne von Gesetz, Politik und konservativem Gedankengut zu sehr in seiner freien Entwicklung behindert zu werden (weil alle vergessen haben, was es bedeutet, Kind zu sein, neugierig zu sein, wißbegierig zu sein und aus Erfahrungen zu lernen und nicht aus Verboten), kann ein neuer Einstein, eine neue Curie oder ein neuer Hawking sein.
Jede Frau, die eine faire Chance bekommt, sich zu beweisen, jede Frau, die nicht durch einen 20% niedrigeren Lohn gemindfucked wird, kann ihren grenzenlosen Ideenreichtum der Weltgemeinschaft zur Verfügung stellen.
Politiker der Welt werden nicht länger aufgrund von Reden und TV-Spots und millionen-schweren Unterstützungen der Industrie an die Macht kommen, sondern aufgrund der überzeugenden Expertise in ihrem Vorleben, aufgrund von Taten und vorbildlichem Leben, nicht Schwatzen.
Politiker der Welt erhalten die Rente und Pension des durchschnittlichen Bürgers.
Politiker der Welt können nicht mehr in die Wirtschaft wechseln.
Dies wird einfürallemal dafür sorgen, dass Politiker der Welt keine Berufs- und Machtpolitiker mehr sind, sondern leidenschaftliche Überzeugungstäter.
Politiker der Welt treten an, die Welt zu retten, nicht nur ihr eigenes trauriges Dasein.
Politiker der Welt sind weise Frauen und Männer, die in der Praxis bewiesen haben, dass sie unsere Probleme verstehen und gemeinsam mit den BürgerInnen lösen.
Twitter (oder ein anderer Kurznachrichtendienst) wird unveräusserliches menschliches Grundrecht. Jeder Mensch muss mit jedem Menschen verbunden sein können, denn jeder Mensch IST mit jedem Menschen verbunden. Wir alle müssen dies endlich (an)erkennen, und nicht länger billige Ausreden akzeptieren - weder bei anderen noch bei uns selbst.
Ach, und wenn wir gerade schon dabei sind:
Via SF MOMA.
Wie gesagt: Wir brauchen einen (Bottom-Up)-Plan zur Rettung der Welt - denn all die, die vom miserablen Zustand der Welt profitieren, haben keinerlei Interesse daran, ihn (ihren Plan und den Zustand unserer Welt) zu ändern.
In diesem Sinne: Get well soon, Welt!
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Soso, wir verlassen uns immer noch auf die Politik, die uns retten soll vor dem europäischen Untergang!?
Die Politik, die uns erst in diese Lage brachte, an den Abgrund führte? Die Politik, die den Banken ihre Geschäfte erlaubte, die Politik, die über ihre Verhältnisse lebte, um Wahlen zu gewinnen, Milliarden verpulverte, um sich selbst zu sonnen im Scheine gekaufter Medien?
Die Politik, die seit Jahrzehnten Schulden macht, um uns vorzugaukeln, sie hätte schon alles im Griff? Die Politik, die seit 5 Jahren regungslos verharrt, statt zu handeln?
Die Politik, die seit Jahrzehnten sich selbst in den Mittelpunkt der Welt schafft, sich ihre Regeln, Gesetze, Vorteilnahmen selbst diktiert?
Eine Politik ohne Expertise, ohne Erfahrung im wirklichen Leben? Eine Politik ohne Vision, ohne Ziel - ausser unsterblich auf unser aller Kosten zu werden?
Wann jagen wir diese Politik zum Teufel? Wann werden sich die Völker aller Länder Europas verbünden gegen diese Politik? Wann werden wir die Flughäfen erstürmen, die Bahnsteige und Häfen? Wann ziehen wir gegen die Zentralen der Macht? Wann treffen wir alle uns in Berlin?
Wann werden sich Heerscharen unbescholtener Bürger auf die Socken machen, mit dem Bus, dem Auto, und zu Fuß, um den über uns herrschenden Ahnungslosen eine Ahnung zu geben, wozu das Volk fähig sein kann? Wozu Völker fähig sein können, treibt man sie in die Enge, überlässt sie dem eigenen Schicksal, läßt sie ausbluten, ersticken, verhungern, verdursten ...
Wie lange wollen wir noch zusehen? Selbst Einstein wusste schon, dass man die aktuellen Probleme nicht mit genau dem Denken lösen kann, das die Probleme erst geschaffen hat.
Wann jagen wir diese Politik zum Teufel, die sich auf unsere Kosten immer noch unbeeindruckt und unerschrocken amüsiert? Diese Politik, die vom afghanischen Teppich bis zu 600 Flughafen-Millionen keine Scham mehr kennt?
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"The eurozone is now repeating what had often happened in the global financial system. There is a close parallel between the euro crisis and the international banking crisis that erupted in 1982.
Then the international financial authorities did whatever was necessary to protect the banking system: they inflicted hardship on the periphery in order to protect the center.
Now Germany and the other creditor countries are unknowingly playing the same role.
The details differ but the idea is the same: the creditors are in effect shifting the burden of adjustment on to the debtor countries and avoiding their own responsibility for the imbalances.
Interestingly, the terms “center” and “periphery” have crept into usage almost unnoticed. Just as in the 1980’s all the blame and burden is falling on the “periphery” and the responsibility of the “center” has never been properly acknowledged.
Yet in the euro crisis the responsibility of the center is even greater than it was in 1982.
The “center” is responsible for designing a flawed system, enacting flawed treaties, pursuing flawed policies and always doing too little too late.
In the 1980’s Latin America suffered a lost decade; a similar fate now awaits Europe.
That is the responsibility that Germany and the other creditor countries need to acknowledge. But there is no sign of this happening."
George Soros,
Remarks at Festival Of Economics, Trento, Italy
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Für alle, die es immer noch nicht wahrhaben wollen oder meinen, wir hätten noch Zeit genug: Global Warming & Climate Change Myths, by Skeptical Science.
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"Normal is getting dressed in clothes that you buy for work and driving through traffic in a car that you are still paying for - in order to get to the job you need to pay for the clothes and the car, and the house you leave vacant all day so you can afford to live in it."
- Via underpaidgenius.
02
"... Christ’s image is just the perfect symbol for our civilization.
It’s a perfect event for us - you have to die to survive. Because the personality is crucified in our society.
That’s why so many people collapse, why the mental hospitals are full.
Nobody can survive with the personality that they want, which is the hero of their own drama."
- Leonard Cohen, via crashingly beautiful.
03
04
“The brain is automatic but people are free. You are responsible. Get over it.”
Free will is not a useful concept at the level of brain biology, to summarize Gazzaniga, because the biology is fixed.
We cannot control our brains.
It is at the level of interactions between people where concepts like responsibility and justice can be addressed.
Gazzaniga compared the problem to an analysis of traffic, which cannot be achieved by studying individual cars.
“Traffic only exists in the interaction,” he said.”
- Via amiquote.
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Das Urheberrecht - würde es denn gefragt werden - würde selbst entscheiden wollen, wie sein Schicksal lautet. Würde sich nicht von all jenen, die natürlich nur sein Bestes wollen, im Kaukasischen Kreidekreis zu Tode zerreissen lassen wollen.
Es würde selbst entscheiden wollen - so wie der selbstbewusste Autor/Journalist, Musiker, Künstler würde selbst entscheiden wollen, könnte er noch unterscheiden zwischen Mammon und Herz, Hirn, Bauch.
(Siehe auch Die 3 Herausforderungen des Journalismus, 2009.)
Das Urheberrecht würde selbst entscheiden wollen ...
Zwischen Gestaltung und Verwaltung.
Zwischen Innovation und Stagnation.
Zwischen digitalem und analogem Denken.
Zwischen 21. und 20. Jahrhundert.
Zwischen Weissen Flecken und Schwarzen Löchern.
Zwischen Neugier und Resignation.
Zwischen Aufbruch und Agoraphobie.
Zwischen Abenteuer und Alimentation.
Zwischen Avantgarde und Establishment.
Zwischen Revolution und Rente.
Zwischen Entdeckertum und Religion.
Zwischen Kreativität und Strafzoll.
Zwischen hungrigen, farbigen, glänzenden Unternehmer-Persönlichkeiten und satten, blassen, matten Polit/Managern.
Zwischen der Freiheit der Menschen und der Feigheit der Unternehmen und Politik.
Zwischen der Freiheit des Gesunden Menschenverstandes und der Frechheit der Macht.
Zwischen Bürgerrecht und Lobbydiktatur.
Zwischen geistigem Wohlstand als Basis materiellen Reichtums und unausweichlicher gesellschaftlicher Armut.
Zwischen Vielfalt und Einfalt.
Zwischen Mozart und Monsanto.
Zwischen Mut und Trug.
Zwischen Wandel und Wahnsinn.
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"Right now we’re living in what Carl Sagan correctly termed a demon-haunted world.
We have created a Star Wars civilization but we have Paleolithic emotions, medieval institutions and godlike technology. That’s dangerous. (…)".
Bitte lest auch das gesamte Interview bei aminotes.
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