« Fredmund Malik im Zeit-Interview | Main | Wiedeking-Laudatio der Süddeutschen »

Monday, July 20, 2009

TrackBack

TrackBack URL for this entry:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451fb2a69e2011571266885970c

Listed below are links to weblogs that reference Interview: Hirnforscher Wolf Singer:

Comments

Feed You can follow this conversation by subscribing to the comment feed for this post.

Ingo-Wolf Kittel, Augsburg

Die cerebrale P s e u d o psychologie unter Hirnforschern, der Singer dem Interview nach unbeirrt frönt, ist von Max R. Bennett, einem hoch angesehenen austral. Synapsenforscher, schon vor Jahren in seinem (mit Peter M.S. Hacker erarbeiteten) Buch "Philosophical Foundations of Neuroscience" kritisiert und richtig gestellt worden. (Beide haben diesem Grundlagenwerk 2008 noch eine "History of Cognitive Neuroscience" folgen lassen.)

Dass "Sprachvergessenheit" bei Hirnforschern weit verbreitet ist, behauptet auch Peter Janich, Wissenschaftsphilosoph in Marburg, in seinem neuesten Buch Kein neues Menschenbild - Zur Sprache der Hirnforschung.(s. http://www.suhrkamp.de/buecher/kein_neues_menschenbild-peter_janich_26021.html)

Überdies offenbart Singer in diesem Interview auch noch ein schlechtes Gedächtnis, wenn nicht sogar mangelnde Solidarität: schiebt er doch dort seine eigene Behauptung aus dem Jahre 2002 - in einem dementsprechend betitelten Interview der Zeitschrift "Gehirn&Geist, für die er auch noch als "wissenschaftlicher Beirat" tätig ist -, er müsse als Hirnforscher etwas vermitteln, was einem "Frontalangriff auf unser Selbstverständnis und unsere Menschenwürde gleichkommt" den Journalisten in die Schuhe, die seine Steilvorlage in G&G nur ausgeschlachtet haben und sich im Vertrauen auf seine grandiose Behauptung seitdem bereits der "größten wissenschaftlichen Herausforderung des 21. Jahrhunderts für unsere Gesellschaft" gegenüber wähnen (s. http://wissenschaft-online.de/artikel/839352 )

Ingo-Wolf Kittel, Augsburg

Nachtrag: Aus Versehen ist im obigen Text die URL der Website des Suhrkamp-Verlags mit der Anzeige des Buches von Peter Janich "Kein neues Menschenbild" entstellt; sie lautet richtig: http://www.suhrkamp.de/buecher/kein_neues_menschenbild-peter_janich_26021.html

ralf

Danke für die zusätzlichen Informationen zur Einordnung des Gesagten!

Verify your Comment

Previewing your Comment

This is only a preview. Your comment has not yet been posted.

Working...
Your comment could not be posted. Error type:
Your comment has been posted. Post another comment

The letters and numbers you entered did not match the image. Please try again.

As a final step before posting your comment, enter the letters and numbers you see in the image below. This prevents automated programs from posting comments.

Having trouble reading this image? View an alternate.

Working...

Post a comment