We'll be back on January, 4th, 2010. Cheers, ralf.
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Dabei brauchen wir Führungspersönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und wahrem Leben, die endlich einen Unterschied machen.
Brauchen Führungspersönlichkeiten, die über sich hinauswachsen, die ihrem Umfeld inspirierend vorangehen und Vorbildliches im Sinne eines langfristig-objektiven Idealismus leisten.
Brauchen Mut und Rückgrat, brauchen Charisma und Ideen - im erdenklich Größten und im tagesgeschäftlich Allerkleinsten.
Brauchen pragmatische Politiker und Manager, die handeln, statt zu reden, die Taten vollbringen, statt sich hinter Worten, Lügen gar zu verstecken.
Wir brauchen die Weisheit des Intuitiven, den gelebten Gesunden Menschenverstand des über-durchschnittlich - ja, inzwischen muß man es in diesem Lande so formulieren, dem einstmaligen Land der Dichter und Denker, denn Durchschnitt haben wir schon viel zu viel - Gebildeten.
Brauchen weder in Politik noch in Wirtschaft eine Politik der kleinsten Schritte, einen vor und zwei zurück gar, brauchen Gestalter des Zukünftigen, nicht Verwalter des Vergangenen, nicht Bewahrer des Bonus und der Pfründe.
Brauchen nicht Frauen und Männer, die sich ausruhen in ihren Top-Positionen, sondern Menschen, die diesen ihnen ver-(und vor allem ge-)liehenen Hebel zu nutzen wissen und Übermenschliches bewegen, weil sie eben nur einmal im Leben diese einzigartige Chance haben - und weil sie genau dies und nicht weniger als ihre persönliche Aufgabe ansehen.
Es ist so einfach und risikolos zugleich: denn sich zu entscheiden, dies oder das zu tun, ist nur mit 50%iger Wahrscheinlichkeit falsch. Gegen kleine Fehler haben wir nichts. Nichts zu tun aber ist hundertprozentig falsch! Nur zuzuschauen und abzuwarten ist hundertprozentig falsch!
Wir brauchen keine Aufrufe zur Zivilcourage, sobald es zu spät ist. Wir brauchen zivilcouragierte Politiker, die vorbildlich vorangehen, brauchen bürgerliche Idole und die mündige Gesellschaft.
Zivilcourage muß mit der Muttermilch eingesogen, über elterliche Erziehung und schulische Bildung gelehrt und gelernt werden.
Jeder Einzelne kann Vorbild seines Nächsten sein. Auf den Straßen des Landes, den Palästen der Republik, den Fluren der Konzerne ...
... Teil 03 bei der lead/marke ...
11:46 | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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Ein wunderschöner Artikel, der mal grundsätzlich erklärt, warum der jeweilige Vorgesetzte tatsächlich so inkompetent sein kann, wie man ihn empfindet - aber auch, wie schnell man selbst in solch eine Position rutschen kann, egal wieviel guten Willen man selbst hat, es besser zu machen als alle anderen vor einem: "Why your boss is incompetent", New Scientist.
Bitte also nicht nur zu diesen besinnlichen Tagen, sondern auch im Rest des Jahres gemeinsam - und nicht gegeneinander - an der Führung der Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzten arbeiten.
Und als allererstes die eigene Selbstführung vervollkommnen!
In diesem Sinne: Outgrow Yourself, Inspire the World!
11:24 in Change, Mindset, Potential | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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These days Tom Peters and Seth Godin define the 'rules for success in 5 (or 19) words' and "8 questions and a why" respectively.
I just love such approaches, they focus the relevant, they demonstrate someone has thought about the optimum, and thought about the unifying goal.
My path to Distinctive Leadership (as I call the prerequisite of success) consists of just 3 simple (but quite challenging) steps - and it does not matter, if you are an individual, a brand or a company:
01 - independence
02 - brilliance
03 - relevance
This translates for the individual leadership personality in life or in business:
01 - Awake!
02 - Grow!
03 - Inspire (the Next)!
For a brand:
01 - Brand Ambition
02 - Brand (& Team)Culture
03 - Brand Engagement
For a business or corporation:
01 - Awake the Individual!
02 - De/Construct Culture!
03 - Create Pure Purpose!
Find out more at my site romeo sierra consulting // challenge & coach.
My 3 questions, every individual, brand or corporation should ask themselves:
01 - I want?
02 - I can?
03 - I am?
"Outgrow Yourself, Inspire the World!"
Or - instead of inhaling the above - just listen to the words of the unforgotten Anita Roddick, Founder of 'The Body Shop':
"Success ... is consistently Learning How to Do Things better!"
(in 'Good Business! - Leadership, Flow, and the Making of Meaning' by Mihaly Csikszentmihalyi)
The connection to success and the power of all these approaches?
ACT! - DON'T TALK!
11:28 in Change, Mindset, Role Model, Wisdom | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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Die einen müssen jetzt schnell noch etwas Wichtiges vollenden, die anderen haben seit 12:30 nichts mehr zu tun.
Am Ende des Jahres haben wir immer den größten Stress - oder gar keinen. Am Ende der Woche ist es genauso. Während die einen längst aufgegeben und innerlich gekündigt haben und sich auf Kosten der anderen einen schönen Lenz machen, sind diese anderen tief im Stress, weil sie all die ihnen übertragenen Aufgaben nicht rechtzeitig erledigen können.
Beide haben weder ihr Leben noch ihren Job im Griff. Beide wissen nicht, was sie wollen - oder sind zu feige und/oder zu faul - endlich dafür zu kämpfen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich arbeiten zu können. Beide sollten das Unternehmen verlassen, zum eigenen Wohle und dem des Unternehmens.
Und, ja, natürlich gibt es einige wenige dazwischen, die wirklich viel zu tun haben, und die das auch wirklich seit Jahren glauben und mit nach Hause in den späten Feierabend tragen.
Wer aber wirklich glücklich und zufrieden ist mit seiner Arbeit(sbelastung), seinen Herausforderungen, die ihn nicht überfordern, sondern weiterentwickeln, wer zufrieden ist mit seinen Vorgesetzten, der innovativen & wertschöpfenden Kultur des Unternehmens, der helfe nun bitte seinen Kollegen, die nicht so überzeugt sind von dem, was gerade (seit Jahren) vorgeht.
Ein jeder, der die Vision des Unternehmens kennt, versteht, lebt, helfe JETZT seinem Zimmer-Nachbarn, Mitarbeiter, Vorgesetzten, dies alles auch zu erkennen, zu reflektieren, entsprechend zu handeln, ein schönes Wochenende und ein erfülltes, restliches Leben zu haben. Jetzt! 30 Minuten lang.
Make a Difference! Now!
Danke.
12:28 in Change, Mentoring, Motivation, Role Model | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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Die Wünsche des Managements sind immer vielfältig. Meist beginnen sie mit "Wir müssen was ändern ..." und man merkt, es sind keine Wünsche, sondern verzweifelte Hilfeschreie, keine ernstgemeinten Strategien, nur aktionistische Quartalsfüller.
Zu wahrem Wandel gehört das tatsächliche Erwachen des Managements, die Einsicht in den Wandel, nicht das bloße Lippenbekenntnis. Der Wandel muß gelebt, nicht befohlen werden. Das Management muß vorangehen, muß demonstrieren, daß es es ernst meint.
Keine Din-A4-Poster im Aufzug ändern die Kultur, sondern nur konsequentes Handeln.
Schön, die bekannte Geschichte, daß die Telekom von Apple lernen will. Wie aber soll das funktionieren, wenn der Vorstand nicht denkt, handelt, fühlt wie der Apple-Boss? Es wird nicht reichen, wenn nun alle schwarze Rollis tragen.
Ob wohl jemand das Buch, die Bücher über Apple gelesen hat bei der Telekom? Steves Ansprache kennt? Lippenbekenntnisse.
Man kann kein Unternehmen kopieren, indem man seine Produkte auseinanderschneidet und wieder versucht zusammenzusetzen.
Das Erwachen, der Wandel muß aus dem Unternehmen, dem Management selbst kommen. Es nutzt nichts, als Vorstand zu sagen, man halte die "Telekom für prädestiniert, in der digitalen Welt Orientierung zu bieten", und dann das Unternehmen zu verlassen. (Egal, was nun wirklich hinter der Personalie steckt, ein positives Zeichen ist sie nicht.)
Die Kultur muß gelebt werden, ihre Regeln müssen jedem Mitarbeiter klar sein. Die Kultur muß eindeutig, flexibel, offen, supporting und motivierend sein (muß die Selbstmotivation des Einzelnen ermöglichen, fördern, zum Kern ihrerselbst machen).
Kultur muß wachsen und gedeihen, muß mit jedem Wort, jeder Handbewegung, jeder Entscheidung unterstrichen, unterstützt und im Positiven herausgefordert werden. Vorbilder und Erfolge müssen gefeiert werden.
Überlaßt es nicht dem Einzelnen, Kultur zu schaffen. Daraus kann kein Ziel, keine Vision für alle gleichsam werden, die größer ist als jeder Einzelne und an deren Verwirklichung alle gleich engagiert und gerne mitarbeiten.
Erwachet und kreiert gemeinsam eine gemeinsame Kultur.
13:08 in Change, Emotional Intelligence, Mentoring, Motivation, Teambuilding | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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Andrea Meyer beschreibt in ihrem Artikel "Protecting Open Innovation from Corporate Antibodies", wie das 'Immunsystem' eines Unternehmens arbeitet: "These antibodies help drive efficiencies, attack waste, promote uniform performance, and prevent infection for foreign ideas".
Während sie sich darauf konzentriert, wie man Innovation dagegen schützen kann, möchte ich hier einen anderen Schwerpunkt setzen:
Ein Unternehmen braucht eine grundlegende Kultur der Innovation & Wertschöpfung. Es macht überhaupt keinen Sinn, Tricks und Abkürzungen an den Antikörpern vorbei zu (er-)finden, die es erlauben, daß die intelligenteren, schnellerern, trickreicheren Ideen und Ideenträger ans Ziel kommen.
Das Management muß eine Kultur schaffen, in der Ideen und Innovation nicht vom System bekämpft, sondern gefördert werden.
Ein System, in dem Fehler belohnt werden, weil Fehler neue Wege sein können, Chancen und Potentiale aufzeigen, aber auch Lücken im System zeigen.
Ein System, das Abweichungen vom normalen, eingetretenen Pfad belohnt, das neue Wege belohnt.
Ein System, das ein offenes System ist, das sich in Echtzeit ändern und entwickeln kann.
Eine Kultur aus den Antrieben, dem Engagement und der Neugier system-befreiter Individuen, die miteinander und mit dem Konsumenten kooperieren. Mitarbeiter, die sich auch manchmal anstecken lassen von einem neuen Virus, der draussen umgeht.
Mitarbeiter und Manager, die das Draussen nach drinnen in das Unternehmen tragen und so das Unternehmen 'immunisieren' gegen das Kommende und Drohende.
Eben so wie man kleine Kinder nicht vor jedem Dreck in Schutz nehmen soll, damit sie stark genug werden, später mit den Anfeindungen der Welt alleine zurechtzukommen und keine Allergien zu entwickeln wie jene antiseptisch gehaltenen Stadtkinder, die von allem ferngehalten werden und sich zu empfindlichen Mimosen entwickeln (ja, auch dank der werbenden Reinigungsmittel-Industrie, die in jede Ritze unserer Wohnung, unseres Körpers Keimfreiheit bringen möchte).
Keimfreiheit macht Unternehmen krank. Unternehmen brauchen Reibung, Sandkörner, Umwege, Vielfalt, Kreativität, um erfolgreich sein zu können. Dies alles kann man nicht irgendwann dem Unternehmen und den Menschen überstülpen - das muß mit der Muttermilch eingesogen werden. Das muß natürlicher Bestandteil des Lebens, der Kultur und Unternehmensumwelt sein.
Antikörper haben wir schon genug!
10:17 in Mindset, Plasticity | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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09:53 in Diversity, Emotional Intelligence, Ethics | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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Da die meisten von uns die meiste Zeit des Tages in Meetings verbringen, die meist unbefriedigend und ineffizient verlaufen, sowie kein produktives Ergebnis zeitigen, kann man nicht oft genug über gute Meetings aufklären:
"The Most Important Part of a Productive Meeting", SocialMediaToday.
17:52 in Communication, Potential, Strategy | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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13:00 in Emotional Intelligence, Ethics, Role Model, Video | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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"Wir brauchen mutige Manager mit Ecken und Kanten", wünscht sich Christoph Hardt im Handelsblatt.
Nur, woher sollen sie kommen?
01 Die ersten Anwärter schließt Christoph direkt selbst aus: die stromlinien-förmigen Berater-Typen, die sich nur durch den Absender der Krawatte auf der Innenseite unterscheiden.
Davon gibt es schon zuviele in den Unternehmen. Sie haben gehorchen gelernt und das eigene Hirn ausgeschaltet, da es der Karriere in der Beratung im Wege steht.
Glücklich und selten die, die es nach den ersten 3-5 Lehrjahren wieder einschalten können, sie steigen als Entrepreneure aus und retten die Welt, die sie gerade noch in den Ruin zum Wohle ihres Beratungs-Seniors getrieben haben.
Die anderen, die ihr Hirn nicht mehr einschalten können, müssen eben an Bord bleiben, in der Beratung selbst oder in dem Unternehmen, in das sie abgeschoben werden, weil sie in der Akquise versagen.
02 Die zweiten Kandidaten für Ecken und Kanten werden im Unternehmen selbst feingeschliffen. Aber auch nur, wenn sie vom Vorstandskasino als Rohdiamant eingestuft wurden, den zu domestizieren sich lohnt.
Das ist dann das schnelle Ende der Kante.
03 Die dritten Kandidaten werden erst gar nicht vom Headhunter vorgeschlagen, weil dieser diese in weisem vorausschauendem Gehorsam verschweigt.
04 Der Aufsichtsrat wird sich nicht selbst Ärger einhandeln und einen Rebellen einstellen, der vielleicht noch die Politik der letzten Jahre (des Aufsichtsrates) konterkariert und den AR damit blamiert.
05 Die Aktionäre werden erst gar nicht gefragt, denn wenn man so anfängt, dann ist das schnell der Anfang vom Ende jedes gestandenen Managers ohne Rückgrat, Courage und eigene Meinung. Wohin sollte das denn führen?
Hoffnung also für existente, große Unternehmen gibt es im Grunde keine. Hoffen kann man nur auf die Ausweglosigkeit einer Situatin, die die Stakeholder zu 'unkonventionellen', 'selbstmörderischen' Maßnahmen zwingt, nämlich tatsächlich selbst die inspirierende, selbst-bewußte, selbst-kritische, visionäre, über sich hinauswachsende Leadership-Persönlichkeit einzustellen und ihr Carte Blanche für die nächsten 3 Jahre zu geben.
Ich mach ja nur Spaß!
12:51 in Change, Courage | Permalink | Comments (0) | TrackBack (0)
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