(Dies ist ein Post für die The Third Club leadership-Kolumne)
Thomas und ich hatten letzte Woche wieder ein Treffen zu The Third Club und Craft & Vision. Wiedermal haben wir uns darüber gewundert, wie sehr die meisten (Top-)Manager in Agenturen und Unternehmen dem Tagesgeschäft verhaftet sind. Wie sehr sie sich damit selbst im Wege stehen. Wie sehr sie damit dem Erfolge selbst im Wege stehen. Und sie merken es nichteinmal mehr.
Kein Wunder. Wie auch, wenn sie nie den Blick auf den Horizont werfen, nie die aufgehende Sonne in der Dämmerung sehen, nie das Licht am Ende des Tunnels? Die Augen immer auf die eigenen Stiefel, das tagesgeschäftliche Dickicht vor den eigenen Füßen gerichtet haben. Den Kopf gebeugt, den Nacken verspannt, das Rückgrat weich, die Haut ungesund und trocken.
Sie zwar so nicht taktisch stolpern, strategisch aber auf dem vollkommen falschen Wege sind. Sie den Blick für das Wesentliche verloren haben, sich aber damit retten, doch schneller zu sein als die anderen Gregor Samsas, die da unten am Boden des Erfolges mit ihnen um die Wette kriechen. Ein schwacher Trost. ...



