Die Magazinrundschau des Perlentaucher faßt Noam Scheibers
Artikel "Drama Club" in 'The New Republic' zusammen, der sich mit Obama
und den ihn umgebenden Menschen beschäftigt.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse über Obama ist: "Er mag seine
Vertrauten eigenwillig und direkt.".
Meist findet man diese Vorliebe bei Menschen, die selbst eigenwillig und direkt sind.
Nach ein wenig Introspektion haben sie erkannt, wie effizient und
effektiv Direktheit und Eigenwilligkeit sein können, sind diese mit
Gesundem Menschenverstand, Intellekt und Intuition gepaart.
Genau dies könnte manchem Manager und
Politiker auch gut stehen.
Die Zusammenfassung der Magazinrundschau:
"Distanziert, aber doch irgendwie beeindruckt blickt Noam Schreiber auf
Obamas Truppe, die sich durch Eigenwilligkeit auszeichnet. Da ist der
künftige Bürochef Rahm Emanuel, "einer der unberechenbarsten und
gottlosesten Menschen", die je im Kongress saßen. Da ist der "berühmt
undisziplinierte" Vizepräsident Joe Biden. Da sind Obamas
Wahlkampfmanager David Axelrod und David Plouffe, beide bekannt dafür,
sich bei Bedarf "sehr klar" ausdrücken zu können. Für Noam Schreiber
zeigt das "eine Seite von Obama, die oft übersehen wird: Er mag seine
Vertrauten eigenwillig und direkt. Dank seiner Sensibilität eines
Autors betrachtet er solche Menschen mit anthropologischer Neugierde.
Soll niemand vergessen, dass er als seinen Pastor Jeremiah Wright
gewählt hat, einen Mann, der was dramatisches Flair angeht Laurence
Olivier das Wasser reichen kann. Einer der vertrautesten Helfer dieser
Tage ist der deftige Südstaatler Robert Gibbs ... Gibbs ist bekannt für
seine Unverblümheit gegenüber seinem Boss. Eines Tages, zu Beginn von
Obamas Amtszeit im Senat, kam Obama zu Gibbs und fragte ihn, wer der
Präsident Tansanias sei. 'Wen zur Hölle interessiert das', gab Gibbs
laut dem Obama-Biografen David Mendell zurück. Obama fing an zu lachen."
> Der Original-Artikel "Drama Club" in The New Republic.